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Da die gematik-Zulassungen für die bisherige Version des E-Mail-Dienstes KIM auslaufen, sollten Anwender:innen das Update 1.5 möglichst sofort installieren, empfiehlt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). In Praxen, die DGN KIM über die GUSbox nutzen, wurde das Update bereits automatisch installiert.

DGN KIM

Per KIM eAU und Berichte sicher versenden

Haupteinsatzgebiet von KIM ist die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Nach aktuellen Angaben der gematik sind bisher gut 257 Millionen digitale AU-Bescheide über den sicheren E-Mail-Dienst innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI) übertragen worden.

Zudem wurden per KIM mehr als 37,7 Millionen eArztbriefe, fast 16 Millionen Behandlungspläne und Antwortdatensätze im Rahmen des Elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahrens (EBZ) sowie fast 14 Millionen DALE-UV-Nachrichten an die gesetzlichen Unfallversicherer über Sektorengrenzen hinweg versendet.

Update bringt verschiedene Verbesserungen

Die Zulassungen der gematik für die bisherige KIM-Version 1.0 laufen je nach Anbieter spätestens Ende September dieses Jahres aus. Praxen sollten daher jetzt das von den PVS-Anbietern bereitgestellte Update für den Kommunikationsdienst KIM 1.5 einspielen.

Für Anwender:innen bringt das Update laut KBV die folgenden Vorteile:

  • Empfang/Versand deutlich größerer Anhänge, z. B. Befunde aus bildgebenden Verfahren (bis zu 500 MB)
  • verbesserte automatische Zuordnung von Inhalten aus KIM-Nachrichten
  • leichtere Einbindung des KIM-Mailclients ins PVS

 

Mit dem nächsten Update (KIM 1.5.3) soll es dann möglich sein, im Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur einfacher zu erkennen, welche Anwendungen – z. B. eAU oder eArztbrief – von der Empfängeradresse genutzt und verarbeitet werden können.

DGN KIM wird durch PVS-Partner bereitgestellt

Das DGN bietet seinen KIM-Dienst über verschiedene DGN-Partnerunternehmen (PVS-Hersteller) den Nutzer:innen des DGN TI-Ausstattungspakets an. Die Bestellung und Einrichtung von DGN KIM erfolgt direkt bei den PVS-Anbietern. Diese sorgen dafür, dass DGN KIM in ihren jeweiligen Praxisverwaltungssystemen installiert, getestet und gepflegt wird. Zudem erhalten Kunden bei einem vollintegrierten KIM-Dienst telefonischen Support.

Bei welchen Software-Häusern DGN KIM bestellbar ist, zeigt unsere Übersicht ⤏

Automatisches Update für DGN GUSbox-Nutzer

Bei Kund:innen der PVS-Anbieter InterData Praxiscomputer GmbH (InterARZT), Frey ADV GmbH (QUINCY) und S3 Praxiscomputer GmbH (S3) wird DGN KIM über eine virtuelle bzw. physische DGN GUSbox ins jeweilige PVS integriert.

Das Update auf KIM 1.5 wurde bei allen DGN GUSbox-Kunden bereits automatisch installiert - ohne zusätzliche Kosten oder manuellen Aufwand für die Praxis. "Während andere Anbieter manuelle Installationen erfordern, bleiben unsere Kunden mit der GUSbox immer auf dem neuesten Stand - ganz unkompliziert", sagt InterData-Geschäftsführer Dirk Fellenberg.

Sicher kommunizieren mit KIM

KIM steht für "Kommunikation im Medizinwesen" und soll die papierlose Übermittlung von Dokumenten, etwa von Arztbriefen, Befunden oder Abrechnungsdaten, innerhalb der Telematikinfastruktur (TI) ermöglichen. Jede Nachricht über KIM wird automatisch verschlüsselt und signiert, so dass sich auch vertrauliche Inhalte sicher versenden lassen. Beim Abruf werden die Nachrichten automatisch für die Empfänger:innen entschlüsselt. Diese können sie dann direkt weiterverarbeiten.

Wer den E-Mail-Fachdienst installiert hat und eine KIM-Adresse besitzt, kann mit allen anderen KIM-Nutzer:innen kommunizieren. Neben Ärzt:innen zählen dazu auch Zahnärzt:innen, Psychotherapeut:innen, Krankenhäuser, Apotheken, Pflegeheime sowie die Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen. Damit sich Kommunikationspartner gegenseitig finden können, muss die KIM-Adresse im Verzeichnisdienst (VZD) der TI eingetragen werden.

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Das DGN hat sein Bestellsystem umgestellt: Ab sofort können unsere Kundinnen und Kunden Voucher für DGN Signaturkarten, Kartenlesegeräte sowie qualifizierte Zeitstempel direkt in ihrem DGN Kundenkonto bestellen.

DGN Bestellsystem: Produkte

Neues Bestellsystem mit Übersicht der online bestellbaren Produkte und Services

Anmelden und bestellen

Um eine Bestellung abzusetzen, melden sich Bestandskund:innen mit ihrer Kundennummer, der hinterlegten E-Mail-Adresse und ihrem Passwort im DGN Kundenkonto an. Wer noch kein Kundenkonto besitzt, kann sich in wenigen Schritten registrieren.

Nach erfolgreicher Anmeldung sehen Sie eine Übersicht der online bestellbaren Produkte und Services. Dazu zählen aktuell:

Über den „Jetzt bestellen“-Button wählen Sie die Anzahl des gewünschten Produkts  und lösen eine Bestellung aus.

Hinweis: Produkte wie die DGN GUSbox und deren Anwendungen sowie die Ausstattung für die Telematikinfrastruktur (TI) sind über das DGN Kundenkonto derzeit nicht bestellbar.

Daten einsehen und ändern

Zudem können Sie im DGN Kundenkonto Ihre Rechnungen und Verträge einsehen sowie Ihre Benutzerdaten selbstständig ändern, d. h. einen neuen Ansprechpartner im Konto hinterlegen, das Passwort oder die Rechnungsanschrift ändern sowie ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen.

Vorteile für Kund:innen

  • Ihr DGN Kundenkonto bietet einen vollständigen und strukturierten Überblick über alle Bestellungen (Voucher für DGN Signaturkarten, Kartenlesegeräte etc.) sowie über Ihre Verträge und Rechnungen.
  • Ab sofort können Sie Ihre bestellten Voucher filtern, z. B. nach bereits eingelösten und noch nicht eingelösten Antragslinks.
  • Lassen Sie sich Kartenlaufzeiten, Kosten etc. übersichtlich anzeigen.
  • Versenden Sie die Voucher inkl. Antragslinks direkt aus Ihrem Kundenkonto heraus per E-Mail an die jeweiligen Antragstellenden – ohne den Überblick zu verlieren, an wen Sie welchen Voucher geschickt haben.
  • Die Zustellung der Voucher erfolgt „just in time“, d. h. unmittelbar nach der Bestellung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit dem bestellten Voucher und zugehörigen Antragslink. Es gibt keine Wartezeit durch die Bearbeitung der Bestellung.
DGN Bestellsystem: Kundenkonto

DGN Kundenkonto mit Übersicht der bestellten Produkte (Beispiel)

DGN Kunden- & Kartenkonto

Neben dem DGN Kundenkonto gibt es bei uns auch ein Kartenkonto. Das liegt daran, dass die DGN Signaturkarten häufig von Unternehmen oder Organisationen in Form von so genannten Vouchern für ihre Mitarbeitenden bestellt werden. Die Karten müssen jedoch von den einzelnen Karteninhaber:innen persönlich beantragt und freigeschaltet werden. Dies geschieht im Kartenkonto.

Hinweis: Auch für den Fall, dass Kartenbesteller und -antragsteller identisch sind: Aktuell müssen sich Kund:innen für das DGN Kunden- und Kartenkonto getrennt registrieren. Dabei können sie aber dieselben Zugangsdaten verwenden.

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Große Einsatzbereitschaft, zuverlässiges Arbeiten -  während seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hat Tobias Mischke seine Vorgesetzten und Kollegen stark beeindruckt. Umso mehr freuen sich alle, dass Tobi das Team auch nach seinem erfolgreichen Abschluss weiterhin verstärken wird.

Ausbildungsabschluss Tobias Mischke

Freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Tobi: Stefanie Poensgen (Recruiting) & Andre Dütsch (Teamleiter Technik)

Viel Eigenverantwortung

Nach drei Jahren Ausbildung darf sich Tobias Mischke (20) jetzt Fachinformatiker für Systemintegration nennen. Das gesamte DGN-Team gratuliert herzlich zum erfolgreichen Abschluss! "Meine Ausbildung war mitunter wirklich herausfordernd", resümiert Tobi. "Mir wurde viel Verantwortung übertragen, dementsprechend konnte ich mich gut einbringen und zeigen, was in mir steckt. Dies wiederum hat letztlich zu dem Vertrauen geführt, das mir heute entgegengebracht wird."

Das kann Andre Dütsch, der beim DGN das Technikteam leitet, nur bestätigen: "Tobi hat sich von Anfang sehr gut eingebracht und war unglaublich produktiv. Ich habe schon etliche Ausbildungen begleitet und kann daher sagen, dass Tobi wirklich ein herausragender Azubi war. Wir freuen uns sehr, dass er unserem Team erhalten bleibt."

Berufserfahrung sammeln

Tobi wiederum ist froh, dass er nach der Ausbildung eine sichere Stelle hat und erst einmal in Ruhe Berufserfahrung sammeln kann. Zu seinem künftigen Aufgabenbereich zählt die Windows- und Linux-Adminstration im Unternehmen. "Wir statten die Arbeitsplätze unserer Kolleginnen und Kollegen mit der erforderlichen Technik aus", berichtet Tobi.

Sein großes Interesse gilt dem Bereich Netzwerk: "Ich möchte mich darauf konzentrieren, unsere Infrastruktur auf Vordermann zu bringen bzw. halten. Insbesondere würde ich mich gern in punkto Firewall-Architektur weiterbilden."

Freie Ausbildungsplätze

Berufseinsteiger haben immer wieder die Möglichkeit, ihre Ausbildung beim DGN zu absolvieren. "Wir setzen ganz bewusst auf eigenen Nachwuchs und damit auf die Ausbildung von Fachkräften im eigenen Haus", sagt Stefanie Poensgen, die für das Recruiting zuständig ist. "Wir freuen uns auch über kurzfristige Bewerbungen in elektronischer Form."

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Nach drei Jahren hat Finn Giebels seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement erfolgreich abgeschlossen. Wir freuen uns, dass der erste kaufmännische Azubi des DGN dem Unternehmen erhalten bleibt und künftig unser Kundencenter tatkräftig unterstützt.

Ausbildungsabschluss Finn

Freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Finn: Onur Aksakal (stv. Bereichsleiter Kundencenter, links im Bild), Stefanie Poensgen (Recruiting) & Rainer Raunitschke (Bereichsleiter Kundencenter, rechts)

Während seiner Ausbildung durchlief Finn (22) verschiedene Abteilungen beim DGN - vom Rechnungs- und Mahnwesen über das Personalmanagement und den Kundenservice bis hin zu Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb. "In den vergangenen drei Jahren habe ich zahlreiche interessante Einblicke ins Unternehmen und die Branche erhalten und dabei sehr viel gelernt", berichtet der frischgebackene Kaufmann für Büromanagement. "Zu meinen Kolleginnen und Kollegen habe ich ein prima Verhältnis, so dass die Arbeit wirklich Spaß macht. Schön war auch, dass ich - als Abwechslung zum Büroalltag - verschiedene Veranstaltungen mit vorbereiten und erleben konnte. Zudem hatte ich immer die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen."

Festanstellung beim DGN

Nun freut sich Finn, dass der Lebensabschnitt Ausbildung abgeschlossen ist und er von seinem Arbeitgeber in die Festanstellung übernommen wurde. "Wir gratulieren ganz herzlich zum bestandenen Abschluss und freuen uns sehr, dass Finn uns auch nach seiner Ausbildungszeit erhalten bleibt", sagt Rainer Raunitschke, Bereichsleiter des DGN Kundencenters. "Er ist ein echter Teamplayer, der sich durch Kreativität und seine Bereitschaft, Verantwortung für eigene Projekte zu übernehmen, auszeichnet."

In Finns künftigen Aufgabenbereich fallen u. a. das Beantworten von Kundenanfragen zu Vertragsangelegenheiten sowie das Bearbeiten von Rechnungen und Mahnungen. "Zudem erstellt er gerade Fortbildungs- und Erklärvideos rund um die Antragstellung und Inbetriebnahme unserer Produkte", berichtet Onur Aksakal, stellvertretender Bereichsleiter des DGN Kundencenters. "Dieses Projekt betreut Finn eigenverantwortlich - von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung."

Freie Ausbildungsplätze

Berufseinsteiger haben immer wieder die Möglichkeit, ihre Ausbildung beim DGN zu absolvieren. "Wir setzen ganz bewusst auf eigenen Nachwuchs und damit auf die Ausbildung von Fachkräften im eigenen Haus", sagt Stefanie Poensgen, die für das Recruiting zuständig ist. "Wir freuen uns auch über kurzfristige Bewerbungen in elektronischer Form."

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Seit Juli 2022 sind auch stationär tätige Ärzt:innen im Rahmen des Entlassmanagements gesetzlich verpflichtet, elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) an die Krankenkassen zu übermitteln. Um den dafür erforderlichen E-Mail-Fachdienst KIM in ihren Einrichtungen auszurollen, setzt die Sana IT Services GmbH auf die DGN KIM Klinik Appliance.

Bild: Sana Kliniken

In den Sana Kliniken werden 70 Betriebsstätten, 67 Konnektoren und knapp 400 KIM-Nutzerkonten über die DGN KIM Klinik Appliance zentral verwaltet – Tendenz steigend (Bild: Sana Kliniken).

Für Kliniken entwickelt

Mit der KIM Klinik Appliance hat das DGN eine Management-Lösung für den E-Mail-Fachdienst KIM entwickelt, die auf die speziellen IT-Anforderungen von Kliniken und Klinikverbünden zugeschnitten ist. KIM-Adressen lassen sich zentral und komfortabel verwalten - ohne zusätzliche Software-Installationen in der Klinik-IT-Landschaft.

Wie das Ganze in der Praxis funktioniert und warum die Sana IT Services GmbH die DGN KIM Klinik Appliance einsetzt, wird in einem Anwenderbeitrag beleuchtet, der in der aktuellen Ausgabe 5/2024 des Fachmagazins KTM Krankenhaus Technik + Management erschienen ist.

Der komplette Anwenderbeitrag zum Download (PDF, 1,8 MB) ⤏

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Als Vertrauensdiensteranbieter (VDA) produziert das DGN im hauseigenen Trustcenter qualifizierte Signaturkarten mit leistungsstarken kryptographischen Verfahren, die den elektronischen Datenverkehr zuverlässig absichern. Nutzer:innen können sich damit eindeutig identifizieren, Dokumente mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES), d. h. einer rechtsgültigen digitalen Unterschrift versehen und für den Transportweg sicher verschlüsseln. Lesen Sie hier, in welchen Branchen die DGN Signaturkarte zum Einsatz kommt.

Elektronischer Rechtsverkehr (eRV)

Die DGN Signaturkarte findet im elektronischen Rechtsverkehr (eRV) i.d.R. überall dort Anwendung, wo qualifizierte Signaturzertifikate benötigt werden. Sie dient dazu, die elektronische Kommunikation bei Gericht und in Behörden abzusichern.

So kommen DGN Signaturkarten zunehmend in Standesämtern zum Einsatz: Die Standesbeamt:innen versehen zum Beispiel die Beurkundungen von Geburten und Eheschließungen mit einer rechtsverbindlichen elektronischen Signatur. Mehr erfahren >

Ein weiterer Einsatzbereich sind Vollstreckungsbehörden: Ein in elektronischer Form eingereichter und qualifiziert signierter Vollstreckungsauftrag kann einen Vollstreckungstitel ersetzen, so dass eine zusätzliche Übersendung des Vollstreckungsauftrags und des Antrags auf Erlass eines Haftbefehls in unterzeichneter und mit Dienstsiegel versehener Papierform nicht mehr notwendig ist. Mehr erfahren >

Im Rahmen der Kommunikation über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) kann die DGN Signaturkarte - als Alternative zu dem von der Bundesnotarkammer bereitgestellten Signaturverfahren (Fernsignatur) - genutzt werden, um digitale Dokumente rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Mehr erfahren >

Elektronisches Vergabeverfahren (eVergabe)

Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge werden bundes- und europaweit zunehmend vollständig elektronisch abgewickelt. Die so genannte eVergabe bezeichnet die Beschaffung von Liefer-, Bau- und Dienstleistungen, speziell für die Institutionen des Öffentlichen Sektors nach Maßgabe des Vergaberechts, mit Hilfe elektronischer Informations- und Kommunikationsmittel. Der Vorteil: Der Postweg entfällt und die damit verbundenen Risiken der Zustellung.

Voraussetzung für eVergabe ist i.d.R. das Vorliegen einer qualifizierten elektronischen Signatur. Dies gilt mitunter auch, wenn die Ausschreibungsunterlagen erstmal nur angefordert werden. Mit der DGN Signaturkarte können potenzielle Auftragnehmer:innen ihre Angebote rechtsgültig digital unterzeichnen und sicher verschlüsselt den Empfänger:innen übermitteln.

Patent- und Markenamt (DPMA)

Die DGN Signaturkarte ist geeignet, um Patent-, Gebrauchsmuster-, Marken- und Design-Anmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt abzusetzen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Patentanmeldung via Fax oder Brief ist dieses Verfahren kostenlos - und trotz Anschaffungskosten für die Karte immer noch preisgünstiger.

Hinweis: Für den Einsatz beim Einheitlichen Patentgericht (Unified Patent Court) sind die DGN Signaturkarten aktuell nicht geeignet.

Elektronisches Abfallnachweisverfahren (eANV)

Bereits seit 2011 sind grundsätzlich alle an der Entsorgung von gefährlichen Abfällen Beteiligten kraft Rechtsverordnung verpflichtet, ihre Nachweiserklärungen in elektronischer Form zu führen. Die Begleit- und Übernahmescheine sowie Entsorgungsnachweise müssen die Erzeuger, Beförderer und Entsorger digital unterzeichnen - mittels einer qualifizierten elektronischen Signaturkarte - und an die zuständigen Behörden übermitteln.

Für das Erzeugen der Signatur benötigen die am Entsorgungsprozess Beteiligten eine so genannte AWI-Software, welche die abfallwirtschaftlichen Prozesse abbildet. Die DGN Signaturkarte ist kompatibel mit den am Markt erhältlichen Softwarelösungen.

Arbeitnehmer­überlassung

Die DGN Signaturkarte erfüllt zudem das Schriftformerfordernis bei Vertragsabschlüssen gemäß § 12 Abs. 1 AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz). Hierbei versehen beide Parteien (Ver- und Entleiher) den jeweiligen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag mit ihrer qualifizierten elektronischen Signatur.

Die Anwendung des elektronischen Vertragsabschlusses empfiehlt sich vor allem dann, wenn kurzfristig Mitarbeiter:innen zur Verfügung gestellt und Verzögerungen durch den Postversand vermieden werden sollen.

Bequeme Stapelsignatur

Die DGN Signaturkarte ist stapelsignaturfähig, d. h. bis zu 254 elektronische Dokumente lassen bequem mit einer einzigen PIN-Eingabe rechtsgültig unterzeichnen. Sie ist in zwei Ausprägungen erhältlich: DGN sprintCard und DGN businessCard. Der Unterschied: Mit der DGN businessCard lässt sich der berufliche Status nachweisen. Dazu wird die (verkammerte) Berufsbezeichnung, Firmen- oder Behördenzugehörigkeit als Attribut auf die Karte aufgebracht.

DGN Signaturkarte

Kartenlesegeräte & Software

Die aktuelle Kartengeneration 4.0 nutzt die Elliptische-Kurven-Kryptografie und erfüllt damit die aktuell höchsten Sicherheitsstandards. Dank komfortabler Expressbestellung ist die DGN Signaturkarte auf Wunsch innerhalb weniger Stunden verfügbar. Auch die für den Signaturkarten-Einsatz notwendigen Kartenlesegeräte sind beim DGN erhältlich.

Das DGN bietet selbst keine Signatursoftware an, jedoch unterstützen namhafte Softwarehersteller, darunter Governikus und SecCommerce, die DGN Signaturkarte.
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Tipp: Elektronische Signaturen werden nur auf Personen, nicht aber auf Institutionen ausgestellt. Daher ist es ratsam, eine Person für das Zertifikat auszuwählen, die auch zeichnungsberechtigt ist.

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Das PTV5-Upgrade benötigen Praxen, um die elektronische Patientenakte der Ausbaustufe 2 (ePA 2.0) lesen und befüllen zu können. Zudem ist es Voraussetzung für die Auszahlung der seit Juli geltenden monatlichen TI-Pauschalen. Bestellt wird das Upgrade direkt beim Anbieter des Praxisverwaltungssystems.

DGN TI Konnektor

ePA 2.0 mit neuen Funktionen

Schon heute können erste Dokumente wie der Notfalldatensatz, Medikationsplan und eArztbriefe in der ePA gespeichert werden. Mit der ePA der Ausbaustufe 2 (ePA 2.0) werden der gematik zufolge weitere Funktionen und Nutzergruppen freigeschaltet. So könnten Patient:innen zum Beispiel einen Vertreter für die Verwaltung ihrer ePA berechtigen.

Zudem würde die Nutzung standardisierter Dokumente für eine bessere Suche nach Daten in der ePA unterstützt. Mit dem Pflegepersonal, Hebammen, Physiotherapeut:innen, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, Arbeitsmediziner:inne sowie Reha-Kliniken würden darüber hinaus weitere Nutzergruppen angebunden.

Aktuelle Versionen vorhalten

Gemäß der neuen Finanzierungsvereinbarung, die das Bundesgesundheitsministerium (BMG) per Verordnung festgelegt hatte und die seit dem 1. Juli 2023 gilt, sind alle Praxen, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, dazu verpflichtet, die technischen Komponenten der Telematikinfrastruktur (TI) sowie die TI-Fachanwendungen in den jeweils aktuellen Versionen vorzuhalten. Hierzu zählen:

  • elektronische Patientenakte (ePA)
  • Notfalldatenmanagement (NFDM)
  • elektronischer Medikationsplan (eMP)
  • Kommunikation im Medizinwesen (KIM)
  • elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)
  • elektronischer Arztbrief (eArztbrief)
  • ab 1. Januar 2024: elektronische Verordnungen (eRezept)

 

Laut KV Nordrhein (KVNO) sind neben ärztlichen auch therapeutische Praxen dazu verpflichtet, die ePA in der aktuellsten Version 2.0 vorzuhalten. Dazu benötigen sie:

  • das eHealth-Konnektor-Upgrade PTV5
  • ein ePA 2.0-Update der eingesetzten Praxissoftware (ePA-Modul)
  • den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) der 2. Generation

Nachweis erbringen

Um die TI-Pauschale zu erhalten, müssen Praxen in Form einer Eigenerklärung nachweisen, dass sie die Anwendungen in der jeweils aktuellen Version unterstützen. Dies geschieht i. d. R. über die jeweiligen Mitgliederportale der Kassenärztlichen Vereinigungen. Maßgeblich ist die Übertragung der Daten mit der Kassenabrechnung; die kommende steht am 30. September an.

Falls eine Anwendung fehlt, wird die TI-Pauschale um 50 Prozent gekürzt; fehlen zwei oder mehr Anwendungen, fällt die Pauschale komplett weg. Einige KVen informieren ihre Mitgliedspraxen daher über das notwendige Konnektor-Upgrade (PTV5) für die ePA 2.0. So heißt es zum Beispiel bei der KV Thüringen: "Zusätzlich besteht seit 01.07.2023 durch die BMG-Festlegung zur Finanzierungsvereinbarung das Risiko einer um 50% gekürzten monatlichen TI-Pauschale bei Nichtvorhalten der ePA-Funktionalität in einer Praxis. [...] Laut der BMG Festlegung vom 27.06.2023 zur 'Finanzierungsvereinbarung' vermeiden Sie durch Abgabe der Eigenerklärung ePA 2.0 eine um 50% reduzierte monatliche Pauschale."

Bestellung über die PVS-Anbieter

Um drohende Honorarkürzungen zu vermeiden, sollten Praxen das Konnektor-Upgrade möglichst bald bestellen. Nutzer:innen des DGN TI Ausstattungspakets*, die bislang noch kein PTV5-Upgrade geordert haben, wenden sich hierzu bitte an ihren jeweiligen PVS-Anbieter. Die Bestellung wird bei den DGN-Partnerunternehmen unterschiedlich gehandhabt: Während zum Beispiel abasoft auf der Homepage ein Bestellformular bereitstellt, erfolgt die Bestellung bei der S3 Praxiscomputer GmbH direkt im Praxisverwaltungssystem und bei FREY (PVS QUINCY) über das Konnektortool.

Wichtige Hinweise:

  • Die Bestellbestätigung gilt im Zweifel auch als Nachweis der erfolgten Bestellung gegenüber der KV.
  • Technische Voraussetzung für das PTV5-Upgrade ist ein eHealth-Konnektor mit PTV3- und PTV4-Upgrade. Falls diese beiden Upgrades bislang noch nicht vorhanden sind, werden sie mit dem PTV5-Upgrade automatisch mitbestellt (Kosten: s. Preisblatt).

Startklar mit dem eHBA

Eine weitere wichtige Voraussetzung, um startklar für die ePA 2.0 zu sein, ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Dieser ist zum Beispiel beim DGN-Partnerunternehmen medisign erhältlich.

Weitere Informationen sowie eine Online-Bestellmöglichkeit gibt es unter www.ehba.de.

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Seit August 2021 lassen sich Celina Behnert und Tobias Mischke beim DGN zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin für Systemintegration ausbilden – Zeit für ein Zwischenfazit. Im Interview geben die beiden Technik-Begeisterten einen Einblick in ihren Arbeits- und Berufsschulalltag.

DGN Azubis Tobias Mischke & Celina Behnert

Tobias Mischke & Celina Behnert, angehende Fachinformatiker:innen für Systemintegration beim DGN

Warum habt Ihr Euch für eine Ausbildung als Fachinformatiker:in für Systemintegration beim DGN entschieden?

Celina: Mir hat es schon immer eine Menge Spaß bereitet, etwas mit Technik zu machen. Auf das DGN kam ich auch deshalb, weil mein Bruder Fabian dieselbe Ausbildung hier bereits erfolgreich absolviert hat.

Tobias: Das erste Mal habe ich vom DGN durch einen Artikel in unserer Lokalzeitung erfahren. Darin stand, dass die Firma ihren Sitz nach Kaarst verlegen wird. Einige Monate später stieß ich durch eine Stellenanzeige erneut auf das DGN. Das Unternehmen klang vielversprechend und einen Ausbildungsplatz direkt vor der Haustüre fand ich natürlich ideal. So habe ich mich direkt beworben und innerhalb kürzester Zeit die Zusage erhalten.

Welche Aufgaben habt Ihr im Unternehmen?

Tobias: Ohne uns läuft hier nichts! Denn wir statten die Arbeitsplätze unserer Kolleginnen und Kollegen mit der erforderlichen Technik aus. Während sich Celina vorrangig um die MacBooks im Unternehmen kümmert, betreue ich vor allem die Windows-Rechner.

Celina: Außerdem sorgen wir dafür, dass unsere Systeme zuverlässig laufen. Wenn wir eine neue Hardware einführen, begleiten wir den gesamten Prozess – von der Planung über die Installation bis hin zur Wartung.

Welche Fachabteilungen habt Ihr bislang kennengelernt?

Celina: Dass wir wochenlang in anderen Fachabteilungen hospitieren, ist in unserem Ausbildungsplan eigentlich nicht vorgesehen. Aber da wir ja abteilungsübergreifend Support leisten, bekommen wir natürlich trotzdem einen Einblick in die anderen Unternehmensbereiche.

Tobias: Ich unterstütze zum Beispiel derzeit unser TrustCenter-Team beim Aufbau einer neuen TC-Generation. Meine Aufgabe ist es, die notwendige Hardware zu konfigurieren. Darüber hinaus bin ich in die Planung für das neue Rechenzentrum am Standort Kaarst eingebunden.

Wie fühlt Ihr euch als Azubis beim DGN betreut?

Celina & Tobias: Wir fühlen uns hier sehr gut betreut. Wir haben wöchentlich ein Meeting, in dem wir aktuelle Themen besprechen, Fragen klären und natürlich auch Feedback bekommen. Unser Ausbilder nimmt sich immer Zeit für uns und hat uns sogar bei der Prüfungsvorbereitung unterstützt.

Wann habt Ihr Berufsschule? Wie ist bei Euch Theorie und Praxis aufgeteilt?

Tobias: Wir gehen immer drei bis vier Wochen am Stück zur Berufsschule. Zwischen den einzelnen Unterrichtsblöcken liegen in der Regel sechs Wochen im Betrieb.

Celina: Uns beiden gefällt die Praxis besser als die Theorie, weil wir die Dinge, die wir lernen, auch direkt umsetzen können.

Welche Fächer habt Ihr in der Berufsschule?

Celina & Tobias: Unser Stundenplan umfasst klassische Unterrichtsfächer wie Deutsch oder Englisch sowie die fachbezogenen Fächer Informationssicherheit, Basics der Anwendungsentwicklung, Netzwerktechnik und Arbeitsplatz nach Kundenwunsch ausstatten.

Wann steht Eure nächste Prüfung an?

Celina & Tobias: Wir haben gerade unsere Abschlussprüfung Teil 1 (Zwischenprüfung) absolviert. Teil 2 der Abschlussprüfung folgt nächstes Jahr im April. Damit endet dann unsere Ausbildungszeit.

Wie stellt Ihr Euch Eure berufliche Zukunft nach der Ausbildung vor?

Tobias: Da ich eher der Typ „learning by doing“ und weniger der Theoretiker bin, kann ich mir derzeit kein Studium vorstellen. Ich möchte lieber in der Praxis bleiben, mir selbst viel aneignen und dabei meinen Fokus auf die beiden Betriebssysteme Linux und Windows legen.

Celina: Ich bin auch eher praxisorientiert und möchte Projekte direkt umsetzen. Ich möchte mich aber nicht zu sehr auf ein Fachgebiet spezialisieren, sondern sehe mich eher als Allrounderin.

 

Vielen Dank für die interessanten Einblicke und weiterhin viel Erfolg und Freude an der Arbeit in unserem Unternehmen! Schön, dass Ihr bei uns seid!

Das Interview führte Finn Giebels, der im Rahmen seiner Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement derzeit die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit & Redaktion tatkräftig unterstützt. Auch er wurde vor einigen Monaten zu seiner Ausbildung beim DGN befragt:

Interview mit Finn >

Finn Giebels

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Vor 15 Monaten startete Finn Giebels beim DGN seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement – Zeit für ein Zwischenfazit. Im Interview gibt der 21-Jährige einen Einblick in seinen Arbeits- und Berufsschulalltag und berichtet, welche Aufgaben ihm am besten gefallen.

Finn Giebels

Im 2. Ausbildungsjahr beim DGN: Finn Giebels, angehender Kaufmann für Büromanagement

Warum hast Du Dich für eine kaufmännische Ausbildung beim DGN entschieden?

Finn: Nach dem Fachabitur und verschiedenen Praktika wollte ich nicht sofort studieren, sondern erst einmal ins Arbeitsleben einsteigen. Es war allerdings gar nicht so einfach, während der Hochphase der Coronapandemie einen Ausbildungsplatz zu finden. Über eine Online-Stellenanzeige bin ich dann auf das DGN aufmerksam geworden. Beim Bewerbungsgespräch hat die Chemie sofort gestimmt und ich bin sehr froh, dass angesichts verschiedener Bewerber die Wahl auf mich gefallen ist.

Welche Aufgaben hast Du im Unternehmen? Was macht Dir am meisten Spaß?

Finn: Während mir im ersten Ausbildungsjahr noch viel gezeigt und erklärt wurde, arbeite ich jetzt im zweiten Ausbildungsjahr schon viel selbstständiger. Derzeit bin ich im Vertragsdatenmanagement eingesetzt und beschäftige mich mit gerichtlichen Mahnverfahren. Meine Aufgabe ist es, offene Rechnungen zu prüfen, Zahlungsaufforderungen in schriftlicher oder telefonischer Form umzusetzen und schlussendlich Online-Mahnanträge zu stellen. Dies ist mit viel Recherchearbeit verbunden und mitunter recht knifflig, aber das finde ich sehr spannend.

Welche Fachabteilungen hast Du bislang kennengelernt?

Finn: Bislang habe ich verschiedene Bereiche unseres Kundencenters kennengelernt und mich zum Beispiel mit Bestellungen, Verträgen und Kündigungen befasst. In der telefonischen Kundenbetreuung habe ich interessante Einblicke erhalten, wie man Beratungsgespräche führt. Als nächstes steht der Bereich Buchhaltung, Controlling und Beschaffung an, später dann noch die Abteilungen TrustCenter, Kartenproduktion, Technik, Entwicklung sowie Vertrieb, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Du bist ja der erste kaufmännische Azubi beim DGN. Wie fühlst Du Dich betreut?

Finn: Ich fühle mich hier in sehr guten Händen und freue mich jeden Tag, ins Büro zu kommen. Wenn mein Ansprechpartner einmal nicht da ist, gibt es immer hilfsbereite Kollegen oder Kolleginnen, an die ich mich wenden kann. Schön ist auch, dass ich während meiner Ausbildung alle Abteilungen durchlaufen und dadurch einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Geschäftsbereiche erhalten werde.

Wie ist bei Dir Theorie und Praxis aufgeteilt? Wann hast Du Berufsschule?

Finn: Die Berufsschule läuft bei mir als Blockunterricht ab. Einen dreimonatigen Block habe ich bereits hinter mir; im November startet die zweite Einheit. Der Vorteil an diesem kompakten Unterricht ist, dass ich mich dann voll auf die Schule konzentrieren kann. Zwar bin ich dann für längere Zeit nicht im Unternehmen und verpasse vielleicht die eine oder andere Entwicklung, aber bislang habe ich schnell wieder den Anschluss gefunden.

Welche Fächer hast Du in der Berufsschule? Welche Unterrichtsinhalte gefallen Dir am besten?

Finn: Neben berufsübergreifenden Fächern wie Politik/Gesellschaftslehre, Deutsch/Kommunikation und Religion stehen auch Büro- und Geschäftsprozesse sowie Englisch als fremdsprachliche Kommunikation auf dem Lehrplan. Meine Wahlqualifikationen sind zum einen Steuerung und Kontrolle, zum anderen Abläufe in kleineren und mittleren Unternehmen. Zudem lernen wir den Umgang mit Excel, Word und PowerPoint. Als Projektarbeit sollten wir zum Beispiel eine Unternehmenspräsentation erstellen; das hat echt Spaß gemacht.

Wann steht Deine nächste Prüfung an?

Finn: Am Ende des zweiten Unterrichtsblocks im März habe ich meine erste Zwischenprüfung. Je nachdem, wie ich dabei abschneide, bestünde eventuell die Möglichkeit, die Ausbildung von drei auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen. Ob das wirklich sinnvoll ist, muss ich mir aber noch gut überlegen und vor allem mit meinem Ausbilder besprechen. Schließlich müsste ich viel Unterrichtsstoff in Eigenregie erarbeiten und hätte auch weniger Zeit, die verschiedenen Abteilungen zu durchlaufen.

Wie stellst Du Dir Deine berufliche Zukunft nach der Ausbildung vor?

Finn: Zunächst einmal möchte ich die Ausbildung so gut wie möglich absolvieren und bestehen. Aber auch danach ist es mein Ziel, mich vielseitig weiterzubilden. Ich könnte mir vorstellen, später berufsbegleitend zu studieren.

Vielen Dank für die interessanten Einblicke und weiterhin viel Erfolg und Freude an der Arbeit in unserem Unternehmen! Schön, dass Du bei uns bist!

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Auf 50 Jahre IT im Gesundheitswesen blickt das Buch "Die Geschichte der Health-IT" zurück, das der Journalist und Branchenkenner Hartmut Wehrs herausgegeben hat. Mehr als 500 Seiten umfasst die Zeitreise in die frühe Klinik-IT und Praxis-EDV. Ein Kapitel widmet sich den Anfängen von E-Health und der DGN-Unternehmensgeschichte: "Deutsches Gesundheitsnetz - wie alles begann"

Der historische Rückblick bietet Beiträge zahlreicher bekannter Autoren sowie mehr als 1.000 Fotos und Cartoons. Laut Verlag sind viele persönliche Erinnerungen des Autors eingeflossen, der die Branche seit rund 30 Jahren begleitet. "Längst vergessen geglaubten Fotos, Dokumenten und Tatsachen aus den Anfängen der Health-IT wird neues Leben eingehaucht", heißt es im Klappentext. "Einzigartig ist auch die Zusammenführung der ansonsten getrennten Welten der Klinik-IT und Praxis-EDV." Das Buch richte sich daher sowohl an die Leser aus dem Klinik-IT-Umfeld als auch an niedergelassene Ärzte.

Rückblick - Geschichte der Health-IT (Quelle: Antares Computer Verlag GmbH)

Gastbeitrag des DGN

In einem Gastbeitrag in Kapitel 10 ("Anfänge von E-Health") umreißt das Deutsche Gesundheitsnetz zum einen die Geschichte des Online-Dienstes D/G/N als "Netzwerk für ärztliche Information und Kommunikation", der exklusiv für approbierte Ärzte zugänglich war. Zum anderen wird dargestellt, wie sich das Unternehmen in gut 20 Jahren vom Betreiber berufsspezifischer Online-Dienste und Provider zum E-Health-Dienstleister und Vertrauensdiensteanbieter (VDA) mit eigenem Trustcenter weiterentwickelt hat. Dazu zählt auch die Rolle des DGN als technischer Dienstleister des Signaturkartenanbieters medisign GmbH.

PDF-Download des DGN-Gastbeitrags "Deutsches Gesundheitsnetz - wie alles begann" ›

Quellen & weitere Informationen

  • Titel: "Die Geschichte der Health-IT: Die Entwicklung von Klinik-IT und Praxiscomputer"
  • Inhaltsverzeichnis unter www.medizin-edv.de/ARCHIV/Inhaltsverzeichnis_Web.pdf
  • ISBN: 78-3-932971-18-1
  • Verlag: Antares Computer Verlag GmbH
  • Herausgeber: Hartmuth Wehrs, Februar 2019
  • Preis: 74,99 EUR (versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)
  • Bestellung über den Antares Computer Verlag GmbH: antares@medizin-edv.de

 

Autor: Katja Chalupka

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