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Startklar für die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur vernetzt künftig alle Beteiligten im Gesundheitswesen, um Patienteninformationen sektoren- und systemübergreifend sicher auszutauschen. Beim DGN erhalten Sie in Kürze die notwendigen technischen Komponenten.*

Ausstattungspaket aus einer Hand

Vom Konnektor über das Kartenterminal bis zum VPN-Zugangsdienst - bei uns erhalten Sie ein Rundum-sorglos-Paket für die Anbindung Ihrer Praxis an die Telematikinfrastruktur.

Kostengünstige TI-Anbindung

In Kooperation mit Ihrem Praxissoftware-Hersteller und unseren Partnern bieten wir Ihnen das TI Starterpaket zu fairen Konditionen an – bei bewährtem Top-Service.

Das DGN Serviceversprechen

Mit unseren umfassenden Serviceleistungen unterstützen wir Sie bei der Inbetriebnahme der notwendigen Komponenten - für eine sichere und komfortable TI-Anbindung.

E-Health: Digitalisierung des Gesundheitswesens

Hintergründe und gesetzliche Grundlagen

Sicher surfen in der Praxis

Datenautobahn für das Gesundheitswesen

In den kommenden Monaten sollen Ärzte, Psychotherapeuten, Zahnärzte, Krankenhäuser und andere Akteure des Gesundheitswesen miteinander vernetzt werden. Ziel ist es, dass sie schneller und einfacher miteinander kommunizieren und medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten nötig sind, austauschen können - über System- und Sektorengrenzen hinweg. Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit der Patientendaten. Das dafür notwendige Kommunikationsnetz ist die Telematikinfrastruktur, kurz TI. Den Fahrplan für die Einführung der TI mit nutzbringenden Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) enthält das am 1. Januar 2016 in Kraft getretene "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen", kurz E-Health-Gesetz.

Mehr erfahren über das E-Health-Gesetz

Fristen für den Anschluss

Im E-Health-Gesetz hat der Gesetzgeber konkrete Fristen genannt, wann die TI verfügbar sein soll. Demnach sollen bis zum 30. Juni 2019 alle Praxen an die TI angeschlossen sein und die erste Anwendung durchführen können: das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM). Ist ein Vertragsarzt dazu nicht in der Lage, wird ihm laut Gesetz das Honorar pauschal um ein Prozent gekürzt.

Mehr erfahren:

Anwendungen der Telematikinfrastruktur im Überblick

Folgende Anwendungen sieht das E-Health-Gesetz vor

Versichertenstammdatenmanagement

Bei der ersten Pflichtanwendung, dem so genannten VSDM werden die Versichertenstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) online geprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Praxen, die diese Aufgabe nicht erledigen, drohen Honorarkürzungen von 1 %.

Elektronischer Arztbrief

Seit dem 1. Januar 2017 wird der eArztbrief mit 55 Cent vergütet, wenn er mittels eines elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) qualifiziert signiert und sicher übermittelt wird - aktuell im Sicheren Netz der KVen über KV-Connect, künftig über die TI. Die Vergütung wird ab 2018 neu verhandelt.

Elektronischer Medikationsplan

Seit Oktober 2016 haben Patienten, die 3 oder mehr Arzneimittel anwenden, Anspruch auf einen Medikationsplan. Dieser soll ab 2018 elektronisch von der eGK abrufbar sein. Ab 1. Januar 2019 müssen Ärzte & Apotheker in der Lage sein, den Medikationsplan auf der eGK zu aktualisieren.

Lebensrettende Notfalldaten

Alle Versicherten sollen noch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, notfallrelevante Informationen (Diagnosen, Medikation, Allergien, Unverträglichkeiten etc.) auf ihrer eGK eintragen zu lassen, damit diese im Ernstfall schnell abrufbar sind.

Elektronische Patientenakte

Ab 1. Januar 2019 haben die Versicherten Anspruch auf eine sektorenübergreifende elektronische Patientenakte, in der bereits vorhandene Dokumentationen wie eArztbriefe, Medikationsplan, Notfalldatensatz, Impfausweis etc. aufbewahrt werden können.

Elektronisches Patientenfach

Patienten sollen ab 2019 Daten in einem Online-Fach ablegen und außerhalb der Praxis eigenständig einsehen können, z. B. selbst gemessene Blutzuckerwerte. Die Daten aus der ePatientenakte können auf Wunsch auch aufgenommen werden.

Telemedizinische Anwendungen

Das E-Health-Gesetz sieht telemedizinische Leistungen vor, die v. a. älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen zugute kommen sollen - z. B. die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen und Online-Videosprechstunden, die seit April 2017 vergütet bzw. gefördert werden. 

Anschlusskabel

Das benötigen Praxen für den Anschluss

Um Arzt, Zahnarzt- und Psychotherapeutenpraxen an die TI anzuschließen, sind diverse technische Komponenten notwendig, die im Folgenden näher beschrieben werden. Diese müssen hohen Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit genügen sowie aufwändige Testverfahren bestehen. Sie werden vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach entsprechenden IT-Sicherheits-Prüfvorschriften geprüft und müssen von der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) zugelassen werden.

Aufbau der Telematikinfrastruktur

DGN Telematikinfrastruktur Illustration

Kosten sollen erstattet werden

Die Kosten für die Anbindung der Praxis an die TI sollen erstattet werden. Sowohl die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) als auch die Kassenzahnärztliche Vereinigung hatten sich mit dem GKV-Spitzenverband im Juli 2017 auf Beträge für die technische Erstausstattung und die laufenden Betriebskosten geeinigt. Die von Quartal zu Quartal sinkenden Pauschalen für den Konnektor hätten ab dem dritten Quartal 2018 jedoch bei weitem nicht mehr ausgereicht, die Kosten zu decken - zumal es bis heute nur einen zugelassenen Konnektor am Markt gibt und den Angaben verschiedener Quellen zufolge bislang nur zwischen 15.000 bis 18.000 Praxen an die TI angeschlossen sind (Stand Juni 2018). Ende Mai 2018 haben sich KBV und GKV-Spitzenverband deshalb unter Vermittlung des Bundesschiedsamts für die vertragsärztliche Versorgung auf eine deutliche Anhebung der Beträge verständigt. Gut eine Woche später folgte die Einigung zwischen KZBV und GKV-Spitzenverband zur Anpassung der Pauschalen.

Damit Kliniken, ermächtigte Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ) ebenfalls an die TI angebunden werden können, hat inzwischen auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit dem GKV-Spitzenverband eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen. Sie umfasst die Ausstattungs- und Betriebskosten gemäß § 291a Abs. 7a SGB V und gilt ab Oktober 2018.

Mehr über die TI im stationären Sektor erfahren

Technische Ausstattung & Finanzierung im Detail

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die verschiedenen Komponenten und deren Finanzierung im ambulanten Sektor (niedergelassene Ärzte). Dabei gilt: Die Höhe der Erstausstattungspauschale, die eine Praxis erhält, richtet sich nicht nach dem Kaufdatum der technischen Komponenten, sondern nach dem Zeitpunkt deren Inbetriebnahme. Eine Praxis wird also erst ab dem ersten durchgeführten VSDM finanziell gefördert.

Technische Komponente Beschreibung Finanzierung
Stationäres eHealth-Kartenterminal Es  dient dazu, die elektronische Gesundheitskarte (eGK), den Praxisausweis (SMC-B) und den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) einzulesen.

Ärzte  haben künftig die Wahl zwischen zwei Arten stationärer Kartenterminals:

  • Kartenlesegerät mit Tastenfeld: Anders als das bisherige eGK-fähige Kartenlesegerät wird es nicht am PC, sondern am Konnektor angeschlossen.
  • Tastaturkartenleser (Chipkartentastatur): Er wird per USB ans Praxisnetzwerk angeschlossen. Die Belegung einer externen LAN-Schnittstelle sowie eine zusätzliche Stromversorgung fallen somit weg.

 

Wie viele Kartenterminals werden benötigt? Mindestens eines für die medizinischen Fachangestellten am Empfang für das VSDM. Für die künftigen medizinischen Anwendungen (z. B. Notfalldaten) sind zusätzliche Kartenterminals in den Behandlungszimmern nötig.

Anspruch:

Ärzte/Psychotherapeuten:

  • bis zu 3 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 435 € für 1 Kartenterminal
  • 4-6 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 2 x 435 € für 2 Kartenterminals plus einmaliger Komplexitätszuschlag in Höhe von 230 €
  •  mehr als 6 Ärzte/Psychotherapeuten pro Betriebsstätte: 3 x 435 € für 3 Kartenterminals plus einmaliger Komplexitätszuschlag in Höhe von 460 €

 

Ab dem Quartal, in dem ein Konnektor mit den Fachanwendungen Notfalldatenmanagement und elektronischer Medikationsplan in der Vertragsarztpraxis betriebsbereit ist, hat jede Vertragsarztpraxis Anspruch auf ein zusätzliches Terminal je angefangene 625 Betriebsstättenfälle.

Zahnärzte:

435 € pro Kartenterminal
Je nach Praxisgröße und der Anzahl der dort tätigen ZÄ werden bis zu drei Geräte finanziert.

Mobiles eHealth-Kartenterminal Wer Haus- und Pflegeheimbesuche durchführt, benötigt ein mobiles Terminal, das aber ausschließlich im Offline-Betrieb arbeitet (kein VSDM möglich). Zum Zugriff auf die eGK ist ein weiterer Praxisausweis (SMC-B) oder ein eHBA nötig. Einmalig: 350 €
Konnektor Der Konnektor ist die Schnittstelle zwischen Ihrem Praxisverwaltungssystem, Ihrem Kartenterminal und der TI.

Er ermöglicht die Verwaltung der Versichertenstammdaten, in Zukunft auch der Notfalldaten und Medikamentenverordnung auf der eGK.

Die Verbindung zur TI erfolgt hochsicher über den VPN-Zugangsdienst.

Pro Praxisstandort (Praxen mit bis zu drei Ärzten) wird ein Konnektor mit folgenden Pauschalen finanziert.

Ärzte/Psychotherapeuten & Zahnärzte:

  • Quartal 3/17: 2.620 €
  • Quartal 4/17: 2.358 €
  • Quartal 1/18: 2.122 €
  • Quartal 2/18: 1.910 €
  • Quartal 3/18: 1.719 €
  • Quartal 4/18: 1.547 €
Praxisausweis (SMC-B)
Mit Praxisausweis (Security Module Card - Betriebsstätte, kurz SMC-B) authentisiert sich eine Betriebsstätte (Praxis, Klinik oder Apotheke) gegenüber den Diensten der TI, weist sich also als berechtigter Teilnehmer aus und kann Patientendaten auf der eGK auslesen. Die Karte wird in das stationäre Kartenterminal gesteckt, über eine PIN aktiviert und ist zwingend erforderlich für den Betrieb der TI-Komponenten.

Herausgeber des Praxisausweises sind die Kassenärztlichen Vereinigungen für Fachärzte und Psychotherapeuten sowie die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen für Zahnärzte. Produziert wird der Ausweis von vertraglich verifizierten Anbietern, so genannten Trust Service Providern (TSP). Dazu zählt auch unser Tochterunternehmen medisign.

Übernahme der Betriebskosten:

Ärzte & Psychotherapeuten: 23,25 €/Quartal & Karte

Zahnärzte: 480 € als Einmalzahlung/5 Jahre & Karte

gSMC-KT
Die gerätespezifische Security Module Card - Kartenterminal (kurz gSMC-KT) wird ins Kartenterminal eingesteckt - analog einer SIM-Karte im Mobiltelefon - und fest versiegelt. Sie dient dazu, das Kartenterminal innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren und dessen dauerhafte Verbindung mit dem Konnektor sicherzustellen. Ist im Kartenterminal bereits enthalten.
gSMC-K
Die gerätespezifische Security Module Card - Konnektor (kurz gSMC-K) ist fest im Konnektor verbaut. Sie dient dazu, denn Konnektor innerhalb der TI eindeutig zu identifizieren. Ist im Konnektor bereits enthalten.
VPN-Zugangsdienst Für den Zugang zur TI benötigen Praxen den VPN-Zugangsdienst, der über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) und unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien einen sicheren Datenverkehr ermöglicht. Betriebskostenpauschale (Wartung der Komponenten und Updates inkl. laufende Kosten für den VPN-Zugangsdienst):

Ärzte & Psychotherapeuten:

  • Quartal 3/17 bis 2/18: 298 €/Quartal
  • ab Quartal 3/2018: 248 €/Quartal

Zahnärzte:

  • Quartal 3/17 bis 2/18: 100 €/Monat
  • ab Quartal 3/2018: 83 €/Monat
Software-Update des  PVS
Das Praxisverwaltungssystem (PVS) muss angepasst werden, um eine Verbindung zur TI zu ermöglichen und die Versichertendaten der eGK importieren zu können. einmalige Startpauschale: 900 €

Sie soll die Kosten decken, die beim Anschluss eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN), bei der Installation, durch den Praxisausfall während der Installation und bei der Anpassung ihres Praxisverwaltungssystems (PVS) entstehen. Zudem wird damit der Zeitaufwand für das VSDM in der Startphase​ vergütet.

Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA)
Der eHBA ist für den Zugang zur TI keine Pflicht, wird jedoch künftig für medizinische Anwendungen der TI benötigt. Er ermöglicht die qualifizierte elektronische Signatur, also die rechtsgültige digitale Unterschrift.

Herausgeber des eHBA sind die Landesärztekammern für Ärzte, die Landeszahnärztekammern für Zahnärzte und die Landespsychotherapeutenkammern für Psychotherapeuten. Produziert wird der Ausweis von zugelassenen Anbietern. Derzeit ist dies einzig unser Tochterunternehmen medisign.

Übernahme der Betriebskosten:

Ärzte & Psychotherapeuten: 11,63 €/Quartal & Karte

Zahnärzte: 233 € als Einmalzahlung für 5 Jahre pro Karte

Zusatz: Notfalldatenmanagement (NFDM) & elektronischer Medikationsplan (eMP)
Die Vergütung der notwendigen technischen Komponenten für die Fachanwendungen NFDM und eMP regelt die Neufassung der TI-Finanzierungsvereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und KBV vom 14.12.17.

Sie soll die Kosten decken, die den Praxen bei notwendigen Updates (Konnektor, PVS) und beim Betrieb entstehen.

Ärzte:

einmalige Pauschale: 530 €

Übernahme der Betriebskosten: 4,50 €/Quartal

Jetzt einsteigen mit dem DGN

Das DGN TI Paket ist in Kürze verfügbar

Das DGN wird in Kürze ein Paket für die Anbindung von Praxen an die TI anbieten. Dieses erhalten Sie künftig beim Anbieter Ihres Praxisverwaltungssystems. Es beinhaltet folgende Ausstattungskomponenten:

Technische Komponente: Preise
DGN TI Konnektor 1.490,00 € (einmalig)
DGN TI Servicepaket (inkl. VPN-Zugangsdienst & Konnektorwartung) 69,00 € (monatlich)
entweder: Tastaturkartenleser CHERRY G87-1505 (erforderlich) 548,00 € (einmalig)
oder: Stationäres Kartenterminal Ingenico ORGA 6141 online (erforderlich) 559,00 € (einmalig)
Mobiles Kartenterminal Ingenico ORGA 930 M online (optional) 300,00 € (einmalig)

Installation, Einweisung und weiteres technisches Zubehör stellt Ihr Dienstleister vor Ort nach Aufwand in Rechnung. Die TI-Komponenten werden
über einen gesicherten Versand für 49,00 € direkt in die Praxis versendet. Einmalige Freischalt- und Konfigurationsgebühr für den VPN-Zugangsdienst:
99,00 €. Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt.

Häufige Fragen

Mit welchem PVS kann ich das DGN TI Starterpaket nutzen?

Da die Komponenten der TI interoperabel sind, ist die Nutzung des DGN TI Starterpakets grundsätzlich mit allen Systemen möglich. Ihr PVS muss in der Lage sein, mit dem vom DGN bereitgestellten Konnektor und Kartenterminal zu kommunizieren und deren Schnittstellen anzusprechen. Deshalb bietet das DGN das Paket nur in Kooperation mit PVS-Herstellern und Partnern an.

 
Bei Praxisverwaltungssystemen anderer Hersteller können wir die Funktionalität der PVS-Schnittstelle nicht garantieren. Bitte erfragen Sie bei Ihrem Software-Anbieter nähere Informationen zur PVS-Schnittstelle, die Kosten dafür sowie für den First-Level-Support.
 

Kann die DGN GUSbox als Konnektor genutzt werden?

Die DGN GUSbox kann nicht als Konnektor eingesetzt werden. Auch ein Update ist nicht möglich, so dass Sie für die TI-Anbindung auf jeden Fall einen Konnektor benötigen.

 

Kann die DGN GUSbox weiter genutzt werden?

Ja, für DGN GUSbox-Anwendungen wie zum Beispiel DGN medSafe, DGN Online-Backup oder DGN DocVisit kann die DGN GUSbox weiter eingesetzt werden.

Überblick über alle DGN GUSbox Anwendungen

 

Wo und wann muss ich den Praxisausweis beantragen?

Beantragt wird der Praxisausweis (SMC-B) bei Anbietern, die von der KBV bzw. KZBV als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) bzw. Trust Service Provider (TSP) zugelassen wurden - wie in Kürze medisign (s. u.). Der Ausweis ist zwingend erforderlich für die Inbetriebnahme des DGN TI Starterpakets. Er muss deshalb rechtzeitig (ca. 4 Wochen) vor dem Installationstermin beantragt und nach Erhalt beim TSP freigeschaltet werden.

 

Wie viele Praxisausweise benötige ich?

Pro Betriebsstätte (BSNR) benötigen Sie mindestens einen Praxisausweis, damit Sie von überall auf die TI zugreifen und die Patientendaten auf der eGK auslesen können.

 

Haben Sie weitere Fragen?

Unser Kundenservice hilft Ihnen gerne weiter - telefonisch unter: 0211 77008 - 456
Oder senden Sie uns eine E-Mail an: ti@dgn.de

Der Praxisausweis von medisign

medisign, ein gemeinsames Tochterunternehmen des DGN und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, bietet aktuell den elektronischen Praxisausweis (SMC-B) für Arzt- und Psychotherapiepraxen an (für Zahnärzte in Kürze). Er ist wahlweise mit zweijähriger Mindestvertragslaufzeit für 23,25 Euro pro Quartal oder mit fünfjähriger Laufzeit für einmalig 450,00 Euro (jew. inkl. MwSt.) erhältlich. In beiden Fällen werden die Kosten durch die vereinbarten Betriebskostenpauschalen komplett gedeckt (s. Tabelle zur Finanzierung).

Mehr erfahren über den Praxisausweis

Elektronischer Heilberufsausweis

Als aktuell einziger von den Kammern zugelassene Anbieter elektronischer Heilberufsausweise wird medisign zudem ab 2018 den eHBA der zweiten Generation (G2) produzieren. Dieser ist für die zukünftigen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich.

Bestandskunden können ihren bisherigen eHBA innerhalb der Mindestlaufzeit von 24 Monaten kostenfrei gegen einen G2-Ausweis eintauschen, sobald die Praxis einen Konnektor mit Anwendungen für die qualifizierte Signatur im Einsatz hat.

Mehr erfahren über den eHBA

Elektronischer Arztausweis von medisign

Weiterführende Informationen

 

* Angaben ohne Gewähr (Stand: Oktober 2018)

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Gerne beraten wir Sie telefonisch zu unseren Produkten oder auch direkt online.

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