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„TI-Gateway erleichtert uns den Support“

Seit Ende des letzten Jahres rollt das DGN im Zusammenspiel mit seinen Partnern und Händlern das DGN TI-Gateway in Praxen aus. Die Lösung zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) löst sukzessive die herkömmlichen Einbox-Konnektoren ab. Über erste Erfahrungen bei Anwendern der Praxissoftware QUINCY berichtet Matthias Cewe, Technik-Leiter beim Softwarehersteller FREY.

DGN TI-Gateway

Eigentlich hatte FREY geplant, Anfang dieses Jahres mit dem DGN TI Gateway an den Start zu gehen. Als jedoch bereits im Dezember 2025 die ersten Einbox-Konnektoren von 2019 nach bereits erfolgter Laufzeitverlängerung am „End-of-Life“ angelangt und keine neuen Geräte lieferbar waren, musste kurzfristig umdisponiert werden. „Ein schneller Umstieg auf das neue DGN TI-Gateway war die Lösung“, berichtet Matthias Cewe. „Innerhalb kurzer Zeit haben wir rund 60 Praxen umgestellt.“ Das Einrichten und Konfigurieren des Gateways dauere etwa zwei Stunden und werde vom Technik-Team remote umgesetzt; eine Installation vor Ort in der Praxis sei nicht notwendig.

Zuverlässige TI-Anbindung

Mit dem DGN TI Gateway schließen sich Praxen über leistungsstarke Highspeed-Konnektoren, die in geprüften, hochsicheren Rechenzentren betrieben werden, an die Telematikinfrastruktur an. Ziel ist eine stabile, performante und ausfallsichere Anbindung. „Die ersten Rückmeldungen aus den Praxen zeigen, dass der Großteil der Umsteiger sehr zufrieden mit der neuen Lösung ist“, sagt Matthias Cewe. „Unsere Kunden berichten zudem, dass das Einlesen der Gesundheitskarten und elektronischen Heilberufsausweise deutlich schneller funktioniert.“ Alles stehe und falle allerdings mit der Internetqualität vor Ort: Eine zuverlässige und störungsfreie Leitung sei die Voraussetzung für ein stabiles TI-Gateway.

Beim DGN TI Paket haben Praxen die Wahl, sich softwarebasiert über ein VPN oder über den Kommunikationsrouter DGN GUSbox Pro sicher an die Highspeed-Konnektoren anzubinden. „Unsere Kunden nutzen die DGN GUSbox, die sie in der Regel zusätzlich für DGN KIM und einige weitere Anwendungen wie zum Beispiel den Abruf von Laborbefunden einsetzen“, erklärt Matthias Cewe. „Für uns hat dies den Vorteil, dass wir per Fernwartung schnell und einfach prüfen können, ob das TI-Gateway läuft.“ Das mache den Support deutlich einfacher als bei herkömmlichen Konnektoren. „Praxismitarbeitende müssen nun nicht mehr in den Netzwerkraum laufen und das Gerät per Knopfdruck neu starten.“

DGN GUSbox Pro

Praxen können das TI-Gateway mit der DGN GUSbox Pro nutzen.

Automatische Updates

Ein weiterer Vorteil: Updates und Sicherheits-Patches werden automatisch und zentral eingespielt, was zu stets aktuellen Systemen führt. Um grundlegende Sicherheitsstandards zu erfüllen, benötigen Praxen aber auch mit der TI-Gateway-Lösung zusätzliche technische Infrastruktur vor Ort, etwa eine Firewall, aktuellen Virenschutz sowie regelmäßige Backups.

Nach einem Beschluss der gematik ist die Nutzung von Einbox-Konnektoren nur noch bis Ende 2030 möglich. Deshalb werden Nutzerinnen und Nutzer des DGN TI Pakets nach und nach – spätestens mit Ablauf der Sicherheitszertifikate - auf die Gateway-Lösung umgestellt. Der Wechsel vom Einbox-Konnektor auf das DGN TI-Gateway ist jederzeit problemlos möglich – mit Anpassung der bestehenden Verträge und ohne separate Kündigung.

DGN Team KC

Presse-Ansprechpartnerin:

Katja Chalupka
Redaktion & Öffentlichkeitsarbeit
Hüngert 15
41564 Kaarst
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