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DGN als Partner für die SM-B: die virtuelle Praxiskarte

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet stetig voran. Als DGN Service GmbH verfolgen wir diese Entwicklungen genau und halten Sie an dieser Stelle regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten aus dem digitalen Gesundheitswesen auf dem Laufenden.

In diesem Beitrag informieren wir über ein Thema, das derzeit viele Praxen beschäftigt: die virtuelle Praxiskarte, auch bekannt  als (H)SM-B. Die Nachfolgerin von der bereits bekannten, physischen, SMC-B.

 

DGN TI-Gateway

Was ist die virtuelle Praxiskarte (H)SM-B und welche Vorteile bietet Sie gegenüber der klassischen physischen Karte? Wir erklären es im Folgenden Schritt für Schritt.

Was ist die (H)SM-B?

Die SM-B ist der kartenlose, rein digitale Nachfolger der klassischen SMC-B-Chipkarte – ein virtueller Institutionsausweis, mit dem sich Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen ohne physische Karte, Kartenterminal oder Konnektor an der Telematikinfrastruktur (TI) authentifizieren. Statt eines Chips steckt dahinter ein Zertifikat, das zentral in einem Hardware-Security-Modul (HSM) verwaltet wird.

DGN GUSbox Pro

Symbolbild: Die Alternative zur klassisch physischen SMC-B Karte, die virtuelle Variante, die SM-B.

Was ist der Unterschied zwischen SM-B und SMC-B?

Die SMC-B (Secure Module Card – Typ B) ist ein physischer Praxis- oder Institutionsausweis. Die digitale Identität und die zugehörigen Zertifikate sind dabei auf dem Chip einer physischen Karte gespeichert. Die SM-B hingegen enthält dieselbe digitale Identität und dieselben Zertifikate, sie wird jedoch nicht auf einer physischen Karte, sondern digital bereitgestellt. Sinngemäß entfällt bei der kartenlosen SM-B somit das „C“ für „Card“ aus der kartengebundenen SMC-B.

Welche Vorteile bietet eine SM-B im TI-Gateway?

  • Weniger Hardware vor Ort: Eine physische SMC-B und ein lokaler Konnektor sind nicht erforderlich.
  • Geringerer Wartungsaufwand: Die technische Infrastruktur kann in ein spezialisiertes Rechenzentrum ausgelagert werden.
  • Mehr Flexibilität: Weniger Hardware in der Praxis unterstützt perspektivisch auch mobile Tätigkeiten innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI).
  • Höhere Leistungsfähigkeit und Stabilität: Ein dediziertes Rechenzentrum beziehungsweise TI-Gateway kann für leistungsfähige und stabile Abläufe sorgen.
  • Erhöhte Sicherheit: Die digitale Organisationsidentität wird in einem speziell geschützten Sicherheitsbereich eines spezialisierten Rechenzentrums verwaltet und muss nicht dauerhaft in einem Kartenterminal vor Ort stecken.

Kann ich von einer bestehenden SMC-B in einem vereinfachten Verfahren auf eine SM-B wechseln?

Derzeit kann die SM-B ausschließlich über einen regulären Neu- oder Folgeantrag unter www.hsm-b.de bestellt werden. Ein vereinfachtes Wechselverfahren für bestehende SMC-B-Nutzer steht aktuell noch nicht zur Verfügung. medisign arbeitet jedoch bereits an einem gesonderten Antragsverfahren, das den direkten Umstieg von der SMC-B auf die SM-B erleichtern soll. Sobald dieses Verfahren verfügbar ist, informiert medisign seine betroffenen Kunden.

Zugelassene Anbieter

Unsere Tochterfirma, die medisign GmbH ist der erste zugelassene Anbieter für die SM-B in Deutschland. Durch diese enge Verbindung innerhalb unserer Unternehmensgruppe verfügen wir über fundiertes Praxiswissen rund um Beantragung, Ausstellung und Einsatz des virtuellen Praxisausweises. Weitere Informationen bezüglich der Antragsstellung der SM-B finden Sie unter (https://www.medisign.de/produkte/kartenlose-institutionsidentitaet-sm-b/)

Quellen & weitere Informationen

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