Da die Komponenten der TI interoperabel sind, ist die Nutzung des DGN TI Pakets grundsätzlich mit allen Systemen möglich. Ihr PVS muss:
- mit dem vom DGN bereitgestellten Konnektor und Kartenterminal kommunizieren und deren Schnittstellen ansprechen können bzw.
- die TI-Gateway-Schnittstelle unterstützen.
Deshalb bietet das DGN das Paket nur in Kooperation mit PVS-Herstellern und Partnern an. Dazu zählen u. a. InterData GmbH (mit dem PVS InterARZT), Frey ADV GmbH (QUINCY), S3 Praxiscomputer GmbH (S3) und INDAMED GmbH (MEDICAL OFFICE).
Bei Praxisverwaltungssystemen anderer Hersteller können wir die Funktionalität der PVS-Schnittstelle nicht garantieren.
Bitte erfragen Sie bei Ihrem Software-Anbieter nähere Informationen zur PVS-Schnittstelle, die Kosten dafür sowie für den First-Level-Support.
Die DGN GUSBOX Pro fungiert als lokaler Endpunkt für das TI Gateway. Ein physischer Konnektor (so genannter Einbox-Konnektor) vor Ort ist dann nicht mehr nötig.
Ja, für Anwendungen wie zum Beispiel DGN medSafe, DGN Online-Backup oder DGN DocVisit kann die DGN GUSbox weiterhin eingesetzt werden.
Herausgeber von Praxis- oder Institutionsausweisen (SMC-B) sind:
- Kassenärztliche Vereinigungen für Ärzte & Psychotherapeuten
- Kassenzahnärztliche Vereinigungen für Zahnärzte
- Landesapothekerkammern für Apotheker
- elektronisches Gesundheitsberufsregister (eGBR) für nicht-verkammerte Gesundheitsberufe, z. B. Pflegekräfte, Hebammen, Physiotherapeuten
Beantragt werden die Ausweise bei Anbietern, die von den Kartenherausgeber-Organisationen als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) bzw. Trust Service Provider (TSP) zugelassen wurden.
Die SMC-B authentifiziert die Praxis oder Einrichtung gegenüber der TI, ermöglicht den Zugriff auf TI-Anwendungen und ist zwingend erforderlich für die TI-Anbindung. Sie muss deshalb rechtzeitig (ca. 4 Wochen) vor dem Installationstermin beantragt und nach Erhalt beim VDA freigeschaltet werden.
SMC-B für verschiedene Berufsgruppen sind z. B. beim DGN-Partnerunternehmen medisign erhältlich.
Mehr erfahren:
- Informationen von medisign zur SMC-B >
- Bestellportal von medisign: www.smc-b.de >
Pro Betriebsstätte (BSNR) benötigen Sie mindestens eine SMC-B, damit Sie von überall auf die TI zugreifen und die Patientendaten auf der eGK auslesen können.
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist für die technische TI-Anbindung zwar nicht erforderlich, aber Sie benötigen ihn für verschiedene TI-Anwendungen, z. B. um eArztbriefe oder elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) qualifiziert zu signieren, d. h. rechtsgültig digital zu unterschreiben.
Zudem darf nach dem Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) die Ausgabe einer SMC-B nur dann erfolgen, wenn in der Praxis/Einrichtung bereits ein eHBA vorhanden ist.
Herausgeber von elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA) sind:
- Landesärztekammern für Ärzte
- Landeszahnärztekammern für Zahnärzte
- Landesapothekerkammern für Apotheker
- Psychotherapeutenkammern für Psychotherapeuten
- elektronisches Gesundheitsberufsregister (eGBR) für nicht-verkammerte Gesundheitsberufe, z. B. Pflegekräfte, Hebammen, Physiotherapeuten
Beantragt werden die Ausweise bei Anbietern, die von den Kartenherausgeber-Organisationen als Vertrauensdiensteanbieter (VDA) bzw. Trust Service Provider (TSP) zugelassen wurden.
eHBA für verschiedene Berufsgruppen sind z. B. beim DGN-Partnerunternehmen medisign erhältlich.
Mehr erfahren:
- Informationen von medisign zum eHBA >
- Bestellportal von medisign: www.ehba.de >
Praxen benötigen KIM (Kommunikation im Medizinwesen), um z. B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) ihrer Patienten elektronisch an die Krankenkassen zu übermitteln.
Zudem lassen sich beispielsweise Befunde, Heil- und Kostenpläne, Bescheide, Abrechnungen und Röntgenbilder darüber austauschen – Ende-zu-Ende-verschlüsselt sowie über Einrichtungs-, System- und Sektorengrenzen hinweg.
Zudem ist KIM das einzige zulässige Verfahren, um für den Versand und Empfang elektronischer Arztbriefe eine Vergütung zu erhalten.
Mehr erfahren:
- gematik: KIM - sicherer E-Mail- und Datenaustausch >
- KBV: E-Mail-Dienst KIM >
- KBV: eArztbrief >
Das DGN bietet seinen KIM-Dienst über verschiedene DGN-Partnerunternehmen (PVS-Hersteller) den Nutzern des DGN TI-Ausstattungspakets an. Diese Anbieter sorgen dafür, dass DGN KIM in ihren jeweiligen Praxisverwaltungssystemen installiert, getestet und gepflegt wird. Zudem erhalten Kunden bei einem vollintegrierten KIM-Dienst telefonischen Support.
Erster Ansprechpartner für Interessenten ist daher der jeweilige Softwareanbieter bzw. der Dienstleister vor Ort (DVO).
Bei diesen Partnerunternehmen können Sie DGN KIM bestellen:
- abasoft EDV-Programme GmbH (mit dem PVS EVA)
- APRIS Praxiscomputer GmbH (APRIS)
- DATAMED IT-Systeme GmbH (D1denis)
- EXAMION GmbH (medibit)
- FREY ADV (QUINCY)
- INDAMED GmbH (MEDICAL OFFICE)
- InterData Praxiscomputer GmbH (InterARZT)
- MEDYS GmbH (MEDYS)
- Neutz GmbH (Pro_Medico)
- S3 Praxiscomputer GmbH
Zum Hintergrund: Grundsätzlich sind die KIM-Dienste aller Anbieter mit allen Praxisverwaltungsystemen (PVS) nutzbar. Allerdings lassen sich die elektronischen Daten und Dokumente nur dann in der gewohnten Softwareumgebung empfangen und versenden, wenn der Kommunikationsdienst vollständig in das verwendete PVS integriert ist.
Ja, hier erfahren Sie mehr: DGN KIM Klinik Appliance >
Ja, für die volle PVS-Integration von DGN KIM benötigen Kunden der Anbieter InterData Praxiscomputer GmbH (InterARZT), Frey ADV GmbH (QUINCY) und S3 Praxiscomputer GmbH (S3) eine virtuelle bzw. physische DGN GUSbox Pro/M2+. Zudem ist die Kommunikationsschnittstelle DGN Connect erforderlich.
Die DGN GUSbox ist über die Vertriebspartner bestellbar; Kunden buchen den KIM-Dienst dann einfach als Komponente auf der GUSbox.
Die PVS-Integration hat u. a. folgende Vorteile für die Kunden:
- automatisierte Zertifikatsverwaltung
- keine Installation/Konfiguration eines zusätzlichen E-Mail-Clients erforderlich
- Versand komfortabel direkt aus dem PVS
- automatisches Routing des KIM-Clients an den KIM-Fachdienst
Das Postfach umfasst 2 GB.
Bei Verwendung der DGN GUSbox wird dieser Platz allerdings nur für deren Abschaltzeiten benötigt. Denn die Nachrichten werden sofort per POP3 abgerufen und dann auf der DGN GUSbox zwischengespeichert.
Mit der DGN KIM-Version 1.6+ sind große Anhänge und ein optimiertes Postfach-Management bereits Standard.
Die Kosten für KIM und andere TI-Anwendungen werden über monatliche TI-Pauschalen refinanziert. Mehr erfahren (Link zur KBV) ⤏
Die Kosten für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI), KIM und andere TI-Anwendungen werden über monatliche TI-Pauschalen refinanziert.
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate. DGN KIM ist 6 Wochen vor Quartalsende kündbar.
Nähere Informationen erhalten Sie in unseren AGB für DGN KIM, zu finden unter: www.dgn.de/agb