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Telematikinfrastruktur: Ende der Bestellfrist rückt näher

In wenigen Wochen endet die Bestellfrist für die technischen Komponenten, die Praxen für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) benötigen. Wer bis zum 31. März 2019 nicht bestellt hat, muss ab dem 1. Januar 2019 rückwirkend mit einem einprozentigen Honorarabzug rechnen - so lange, bis die Praxis den ersten Versichertenstammdaten-Abgleich vornimmt.

DGN TI Starterpaket

Laut Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG), das zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist, müssen Praxen bis zum 30. Juni 2019 an die TI angeschlossen sein und den ersten Versichertenstammdaten-Abgleich durchgeführt haben. Verbindlich zu bestellen ist die erforderliche Technik allerdings bereits bis zum 31. März. Dies müssen die Praxen gegenüber ihrer zuständigen Kassenärztlichen Verei­nigung (KV) bzw. Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) auch nachweisen. Auf die sonst drohenden Sanktionen hat die KV Hessen ihre Mitglieder jetzt in einem Rundschreiben hingewiesen. Sie arbeitet derzeit "an einer bürokratiearmen Selbsterklärung im KV-SafeNet", mit der Praxen die rechtzeitige Bestellung bestätigen können.

Nordrhein: Mehrheit der Praxen noch ohne TI-Anschluss

Nach Angaben der KV Nordrhein ist die Mehrheit der Praxen in Nordrhein noch nicht an die TI angeschlossen. Im Januar wurden alle Praxen, die bis dato weder angeschlossen waren noch eine Bestellbestätigung ihres IT-Dienstleisters bei der KV eingereicht hatten, angeschrieben. Dem Brief lag ein Formular bei, mit dem die Praxis erklären kann, dass sie die Komponenten inzwischen bestellt hat. Es kann per Post, Fax oder Mail an die KV zurückgesendet werden. "Die Komponenten für den Einstieg stehen inzwischen zur Verfügung", heißt es in der KVNO aktuell vom 4. Februar 2019. "Die Hersteller bieten den Praxen in der Regel Komplett-Pakete an, sogenannte Bundles."

TI Starterpaket des DGN

Auch das DGN hat in Kooperation mit einigen Praxissoftware-Herstellern und Partnern ein solches TI Starterpaket geschnürt, das seit Dezember 2018 ausgeliefert wird. Es umfasst folgende Komponenten: einen TI Konnektor, ein Servicepaket inkl. VPN-Zugangsdienst und Konnektorwartung, zwei stationäre E-Health-Kartenterminals zur Auswahl sowie optional ein mobiles Kartenterminal. "Unser TI Starterpaket in seiner jetzigen Form ist auf die Praxisverwaltungssysteme unserer Partner optimal abgestimmt", berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender. "Da sich der DGN TI Konnektor um zusätzliche Applikationen modular erweitern lässt, ist er zukunfts- und investitionssicher."

An Praxisausweis (SMC-B) denken

Für die Inbetriebnahme des Konnektors und der anderen TI-Komponenten zwingend erforderlich ist der elektronische Praxisausweis, auch Institutionsausweis oder Security Module Card Typ B (kurz SMC-B) genannt. Achtung: Er ist nicht automatisch im DGN TI Starterpaket enthalten, denn aufgrund des Prüfverfahrens durch die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen müssen Praxen ihre/n Ausweis/e selbst bei einem zugelassenen Vertrauensdiensteanbieter (VDA) beantragen. Dazu zählt auch unser Tochterunternehmen medisign.

Praxen sollten den Praxisausweis rechtzeitig vor dem geplanten Installationstermin online bestellen. Da das Ende der TI-Bestellfrist immer näher rückt, sind das Bestellaufkommen und die daraus resultierende Produktionsauslastung derzeit sehr hoch. Praxen sollten deshalb bei ihrer Planung bedenken, dass die Lieferzeit bei medisign aktuell bis zu sechs Wochen betragen kann.

Quellen & weitere Informationen

DGN Team KC

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