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LOEM: Digitale Laborbeauftragung leicht gemacht

Um Praxen die Laborbeauftragung zu erleichtern, hat das DGN in Zusammenarbeit mit dem deutschlandweit tätigen Laborverbund LADR Dr. Kramer & Kollegen das Labor Order Entry Modul (kurz LOEM) entwickelt. Mit dem Softwaremodul, das auf der DGN GUSbox betrieben wird und mit jedem Primärsystem nutzbar ist, erzeugen Ärzte und Praxismitarbeiter Laboraufträge in digitaler Form. In einem Pilotprojekt wird zudem die komplett papierlose Laboranforderung mit qualifizierter elektronischer Signatur erprobt.

Vollständig digital

Wo früher Daten manuell auf Formularen erfasst werden mussten, erzeugt LOEM Laboranforderungen in vollständig digitaler Form. Diese werden dann automatisch und sicher verschlüsselt als LDT-Datei ans Labor übermittelt.

Laborauftrag mit LOEM

Praxisindividuelle Anforderungsformulare

Laborarchiv von LOEM

Aus dem elektronischen Leistungsverzeichnis (ELV) des Labors kann der Arzt praxisindividuelle Anforderungsformulare einfach per Drag & Drop zusammenstellen. Die Aufträge und Etiketten werden direkt aus der Software ausgedruckt und mit den Proben ans Labor geschickt. Barcodes sorgen dafür, dass die Aufträge stets korrekt zuweisbar sind.

Der Laborkatalog wird innerhalb von 24 Stunden aktualisiert. Im integrierten elektronischen Archiv, das die manuelle Pflege des Laborbuchs im PVS ersetzt, lassen sich die Aufträge zwischenspeichern. 

Mehr Effizienz, weniger Bürokratie

LOEM deckt alle Bereiche der Laborbeauftragung ab: Privat, Kasse, Laborgemeinschaft und Fachlabor. Ziel der Anwendung ist es, die Auftragsverarbeitung sowohl in der einsendenden Praxis als auch im Labor zu optimieren und zum Bürokratieabbau in der Arztpraxis beizutragen. Mehr als 1.300 Praxen setzen LOEM bereits erfolgreich ein. Eine Kundenbefragung des LADR-Laborverbunds ergab eine Weiterempfehlungsrate von knapp 90 Prozent. Weitere Ergebnisse der Nutzerstudie sind unter www.loem.de abrufbar.

Einfache Inbetriebnahme

LOEM läuft als plattformunabhängiger Dienst auf dem Hardware-Router DGN GUSbox, der ebenso wie die Drucker für den Formular- und Etikettendruck einfach per Plug & Play an das Praxisnetzwerk angeschlossen wird. Eine Installation im Primärsystem (PVS) bzw. ein Eingriff in die Praxis-EDV ist nicht notwendig.

Papierlose Laboraufträge mit eSignatur

In einem Pilotprojekt erprobt das DGN derzeit gemeinsam mit dem LADR-Laborverbund, der KV Schleswig-Holstein und 20 Arztpraxen des Praxisnetzes Herzogtum Lauenburg (PNHL) die komplett papierlose Laborbeauftragung. Dabei versehen die teilnehmenden Ärzte ihre Laboranforderungen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur und übermitteln sie dann online an ihr Labor. Die Aufträge müssen also nicht mehr ausgedruckt und mit den Proben versendet werden. Das spart Papier und zugleich werden Medienbrüche vermieden.

Bequeme Stapelsignatur

So funktioniert es: Im LOEM-Auftragsarchiv werden sämtliche Aufträge als PDF-Dateien abgespeichert. Der Arzt unterzeichnet diese mit seiner qualifizierten Signaturkarte rechtsverbindlich und schickt sie gesammelt ans Labor. Dank der DGN Stapelsignaturkarte, mit der die teilnehmenden Praxen ausgestattet wurden, lassen sich bis zu 254 Laboraufträge bequem in einem Schwung signieren - mit nur einer PIN-Eingabe. Alternativ könnten Ärzte den elektronischen Arztausweis (eHBA) einsetzen, der aufgrund der Anfang 2017 startenden eArztbrief-Förderung aktuell immer mehr Verbreitung findet. Um den Schutz der Patientendaten zu gewährleisten, übermitteln die teilnehmenden Praxen ihre Laboranforderungen ausschließlich über das KV-SafeNet.

Für eine Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung der übertragenen Daten sorgt SafeMail, ein durch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz und die Kassenärztliche Bundesvereinigung zertifizierter Datendienst der KV Schleswig-Holstein. Auf der DGN GUSbox steht SafeMail in Verbindung mit einem KV-SafeNet-Zugang zur Verfügung.

Künftige Standardanwendung

Im Rahmen des Pilotprojekts wurden innerhalb von sechs Monaten mehr als 10.000 Laboranforderungen online übertragen und qualifiziert signiert. Der papierlose und medienbruchfreie Laborauftragsprozess soll zum einen eine verwechslungssichere Zuordnung von Patienten-, Auftrags-, Befund- und Abrechnungsdaten sicherstellen. Zum anderen gilt es, Praxisabläufe zu optimieren, Auftrags- und Abrechnungsleistungen transparenter zu machen und den Prozess der Laborauftragserteilung zu entbürokratisieren. Mit dem Pilotprojekt soll der Grundstein dafür gelegt werden, dass sich die papierlose Laboranforderung künftig zur Standardanwendung entwickelt.

Quellen & weitere Informationen

 

Autor: Katja Chalupka

DGN Team KC

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