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eHealth-Kartenterminal: Lesegerät oder Tastaturkartenleser?

Um sich an die TI anzubinden, benötigen Praxen ein stationäres eHealth-Kartenterminal, das dazu dient, verschiedene Chipkarten-Typen einzulesen. Mit Ingenico Healthcare und CHERRY haben derzeit zwei Hersteller eine gematik-Zulassung. Beide Terminals stehen im DGN TI Starterpaket zur Auswahl. Da sich die Modelle in punkto Aussehen und Anschluss deutlich unterscheiden, werden sie im Folgenden kurz vorgestellt:

Bildquelle: Ingenico

Ingenico ORGA 6141 online

Das ORGA 6141 online ist ein Kartenlesegerät mit Tastenfeld, einem TFT-Farbdisplay und integriertem Lautsprecher. Intuitive Menüführung, 20 große Tasten mit ergonomischem Druckpunkt sowie akustische Tasten- und Eingabebestätigungen erleichtern laut Herstellerangabe die PIN-Eingabe. Das Gerät wird per LAN-Anschluss an den Konnektor angeschlossen.

Bildquelle: CHERRY

CHERRY G87-1505

Das Terminal CHERRY G87-1505 ist hingegen in eine Tastatur integriert. Bei dieser 2-in-1-Lösung ist kein separates Kartenlesegerät am Arbeitsplatz mehr nötig, was dem Anbieter zufolge Platz und Kosten spart. Die bislang einzige eGK-Tastaturlösung für Heilberufsangehörige wird per USB-Kabel direkt an den Praxisrechner angeschlossen. Dadurch ist keine zusätzliche externe LAN-Schnittstelle nötig. Ebenso fällt eine zusätzliche Stromversorgung weg. Ein Display direkt auf der Tastatur sorgt laut CHERRY für eine einfache und übersichtliche Bedienung.

Vier Karten-Steckplätze

Beide E-Health-Kartenterminals sind speziell für die TI entwickelt worden und von der gematik für den Online-Produktivbetrieb zugelassen. Um den sicheren Datenaustausch zu gewährleisten, unterstützen die Geräte unterschiedliche Chipkartenformate bzw. können diese einlesen. So ist ein Steckplatz für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) vorgesehen, damit die Praxis Online-Anwendungen wie das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) nutzen kann.

Zudem wird der Praxisausweis (SMC-B) in das Kartenterminal gesteckt, so dass sich die Praxis für die Teilnahme an der TI authentifizieren kann. Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) wird ebenfalls über das Terminal eingelesen. Dieser ermöglicht Ärzten, Zahnärzten, Apothekern und Psychotherapeuten künftig, elektronische Dokumente (z. B. eRezepte, Arzneimittel-Dokumentationen und eArztbriefe) rechtsverbindlich zu signieren. Der vierte Steckplatz ist für die gerätespezifische Security Module Card für stationäre eHealth-Kartenterminals (gSMC-KT) reserviert.

Kosten und Erstausstattungspauschalen

Im DGN TI Starterpaket liegen die Kosten für das E-Health-Kartenterminal Ingenico ORGA 6164 online bei einmalig 559 Euro. Alternativ ist der Tastaturkartenleser CHERRY G87-1505 für einmalig 548 Euro erhältlich. Als Erstausstattungspauschale gemäß Finanzierungsvereinbarung stehen pro Terminal 435 Euro zur Verfügung. Bei größeren Praxen werden bis zu drei Geräte finanziert. Hinzu kommt ein einmaliger Komplexitätszuschlag: zwei Terminals und 230 Euro bei 4-6 Ärzten oder Psychotherapeuten pro Betriebsstätte; drei Terminals und 460 Euro bei mehr als 6 Ärzten oder Psychotherapeuten pro Betriebsstätte.

Ab dem Quartal, in dem ein Konnektor mit den Fachanwendungen Notfalldatenmanagement und elektronischer Medikationsplan in der Vertragsarztpraxis betriebsbereit ist, hat diese zudem Anspruch auf ein zusätzliches Terminal je angefangene 625 Betriebsstättenfälle.

Auch Zahnärzte erhalten 435 Euro pro Kartenterminal. Je nach Praxisgröße und der Anzahl der dort tätigen Zahnärzte werden auch hier bis zu drei Geräte finanziert.

DGN Team KC

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