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DGN übernimmt 50 Prozent des Signaturkarten-Anbieters medisign

Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) hat von den Privatärztlichen VerrechnungsStellen deren Anteile an der medisign GmbH übernommen. Damit ist der marktführende Anbieter für elektronische Signaturkarten im Gesundheitswesen ab sofort ein gemeinsames Tochterunternehmen des DGN und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, die jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Neuer medisign-Geschäftsführer neben Peter Schlögell von der apoBank wird Armin Flender.

 

Logo medisign“Bereits seit seiner Gründung im Jahr 2003 realisiert medisign seine Kartenprodukte auf Grundlage der technischen Dienstleistungen unseres akkreditierten Trustcenters”, berichtet Armin Flender. “Insofern hat es schon immer eine sehr enge operative Zusammenarbeit gegeben, die mit dem Inkrafttreten des E-Health-Gesetzes nun umso wichtiger wird.” Laut Gesetz wird die Nutzung elektronischer Heilberufsausweise, von denen medisign bereits mehr als 20.000 ausgegeben hat, bereits vor Einführung der Telematik-Infrastruktur gefördert: Ab 2017 erhalten Ärzte eine finanzielle Vergütung, wenn sie elektronische Arztbriefe mit einem HBA qualifiziert signieren und versenden. “Dank dieser Anschubfinanzierung können sich Ärzte frühzeitig mit Heilberufsausweisen ausstatten und damit das Sicherheitsniveau in der elektronischen Kommunikation wesentlich erhöhen”, betont Flender. “So sind sie bestens ausgerüstet für den 1. Januar 2018, wenn mit den Notfalldaten und dem Medikationsplan die ersten medizinischen eGK-Anwendungen an den Start gehen.”

Als zertifizierter KV-SafeNet-Provider ist das DGN in der Lage, die Praxen zudem mit der erforderlichen Technik für den sicheren interoperablen Versand der signierten Arztbriefe auszustatten. “Unser KV-SafeNet-Zugangsgerät DGN GUSbox hat das Audit der KV Telematik für die Anwendung ‘eArztbrief mit KV-Connect’ bereits im April dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen”, so Flender weiter. “Sichere Vernetzung und qualifizierte elektronische Signatur – bei uns erhalten Heilberufsangehörige alles aus einer Hand.”

Schlögell und Flender sind sich einig darüber, dass mit dem E-Health-Gesetz die Digitalisierung des Gesundheitswesens nun endlich Fahrt aufnimmt und die Weichen für eine bessere medizinische Versorgung gestellt werden. Flender: “Mit vereinten Kräften möchten medisign und das DGN Praxen und Kliniken auf diesem Weg begleiten.”

 

Über das DGN

Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) entwickelt Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken, Laboren und Apotheken. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Derzeit ist das DGN der einzige KV-SafeNet-Provider, dessen Betrieb nach ISO/IEC 27001:2013 zertifiziert ist. Der Zugangsrouter DGN GUSbox wird bereits in über 10.000 Praxen und Kliniken für Abrechnung, Organisation und Kommunikation eingesetzt. Er bietet eine Schnittstelle für die Kommunikationsstandards KV-Connect, SafeMail und D2D sowie weitere praxisorientierte Anwendungen. Zudem ist das DGN seit 2007 ein durch die Bundesnetzagentur akkreditierter Zertifizierungsdiensteanbieter (ZDA) und produziert im hauseigenen Trustcenter elektronische Heilberufsausweise und andere qualifizierte Signaturkarten nach Signaturgesetz. Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für anwendungsorientierte Vernetzung und die Realisierung elektronischer Transaktionen – und bildet damit eine sichere Basis für moderne E-Health-Anwendungen.

DGN Team KC

Presse-Ansprechpartnerin:

Katja Chalupka Redaktion & Öffentlichkeitsarbeit Niederkasseler Lohweg 185 40547 Düsseldorf
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