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Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) hat seine Management-Lösung für die Nutzung des E-Mail-Fachdienstes KIM im stationären Sektor weiterentwickelt: Die DGN KIM Klinik Appliance unterstützt jetzt auch Multikonnektor-Umgebungen, d. h. mit einer einzigen Appliance lässt sich eine Vielzahl von Konnektoren gleichzeitig ansprechen.

 

DGN KIM E-Mail-Dienst

"Mit der Multikonnektorfähigkeit erfüllen wir schon jetzt eine Anforderung der gematik, die eigentlich erst für die KIM-Version 1.5.2 vorgesehen ist", berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender. "Einer der größten Klinikverbünde Deutschlands, bei dem mehr als 100 Konnektoren im Einsatz sind und ein Vielfaches an KIM-Konten betrieben wird, setzt die DGN KIM Appliance bereits ein und testet die neue Funktion derzeit ausgiebig."

Mit dem endgültigen Start der eAU am 1. Juli 2022 wird die Nutzung von KIM ("Kommunikation im Medizinwesen") obligatorisch. Über den E-Mail-Fachdienst in der Telematikinfrastruktur (TI) werden künftig eine Vielzahl an sensiblen Daten und Dokumenten Ende-zu-Ende-verschlüsselt sowie über Einrichtungs-, System- und Sektorengrenzen hinweg ausgetauscht – von Arztbriefen über Röntgenaufnahmen bis hin zu eRezepten. "Für Krankenhäuser und Klinikverbünde mit ihrem meist heterogenen IT-Umfeld stellt die Einrichtung, Konfiguration und Wartung hunderter KIM-Adressen allerdings eine echte Herausforderung dar", erklärt Armin Flender.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das DGN als zugelassener KIM-Anbieter, der auch Praxen mit dem E-Mail-Fachdienst ausstattet, daher eine Lösung für Kliniken entwickelt, die auf deren spezielle IT-Anforderungen zugeschnitten ist: Die DGN KIM Klinik Appliance ermöglicht Kliniken, KIM-Adressen für ihre Mitarbeiter:innen zentral zu bestellen und komfortabel zu verwalten – ohne zusätzliche Software-Installationen in der Klinik-IT-Landschaft. Wahlweise können Anwender:innen KIM auch mit ihrer gewohnten E-Mail-Adresse nutzen.

Die so genannten KIM-Clientmodule, die ausgehende Nachrichten signieren und verschlüsseln sowie eingehende Nachrichten entschlüsseln und deren Signatur überprüfen, müssen dank der DGN KIM Klinik Appliance nicht mehr aufwändig auf jedem Rechner installiert werden. Stattdessen werden sie innerhalb der Appliance über eine zentrale, webbasierte Managementoberfläche angelegt, administriert und überwacht. Technische Grundlage ist der Kommunikationsrouter DGN GUSbox 19", der bereits als KV-SafeNet-Zugangsgerät mit Netzkopplung im Kliniksektor zum Einsatz kam.

Erfahren Sie mehr über die DGN KIM Klinik Appliance in unserem Flyer:
"DGN KIM Appliance für Kliniken" (PDF, 284 KB) >

Über das DGN

Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken und Laboren. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS produziert das DGN in seinem Trustcenter qualifizierte elektronische Signaturkarten und EU-weit gültige Zeitstempel für verschiedene Branchen sowie Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) und elektronische Heilberufsausweise (eHBA) für das Gesundheitswesen. In Kooperation mit verschiedenen Praxissoftware-Herstellern bietet der eHealth-Spezialist ein Ausstattungspaket für die Anbindung von Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) an. Zum Portfolio zählt darüber hinaus seit vielen Jahren der Kommunikationsrouter DGN GUSbox, den zahlreiche Praxen und Kliniken für verschiedene Anwendungen einsetzen, z. B. als Download-Manager für PVS-Updates, für die Online-Abrechnung sowie für die digitale Laborbeauftragung.

Über die SL.IS Services GmbH

Die in Nauheim ansässige SL.IS Services GmbH bietet als zertifizierter Dienstleister nach § 75B ABS. 5 SGB V Lösungen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen – insbesondere im fachärztlichen Praxisbetrieb sowie in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Kliniken. Im Fokus steht dabei die Versorgung dieser Einrichtungen mit Ausstattungskomponenten für die Telematikinfrastruktur (TI).

Ansprechpartner für die DGN KIM Klinik Appliance:
Herr Malte Treutner
Tel.: 06152 5108 5050
E-Mail: mail@sichere-praxis-it.de
Web: https://sichere-praxis-it.de

DGN Team KC

Presse-Ansprechpartnerin:

Katja Chalupka Redaktion & Öffentlichkeitsarbeit Niederkasseler Lohweg 185 40547 Düsseldorf
Pressekontakt

Ansprechpartner für Kunden:

DGN Support-Team
Bitte nutzen Sie auch das Informationsangebot in unserem Support-Bereich.

Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) hat eine Management-Lösung für den E-Mail-Fachdienst KIM entwickelt, die auf die speziellen IT-Anforderungen von Kliniken zugeschnitten ist. Über die "DGN KIM Klinik Appliance" lassen sich KIM-Adressen zentral und komfortabel verwalten - ohne zusätzliche Software-Installationen in der Klinik-IT-Landschaft. Wahlweise können Anwender*innen KIM auch mit ihrer gewohnten E-Mail-Adresse nutzen.

 

DGN KIM E-Mail-Dienst

Von Arztbriefen über Röntgenaufnahmen bis hin zu Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen - die Teilnehmer der Telematikinfrastruktur (TI) tauschen mit dem E-Mail-Fachdienst KIM („Kommunikation im Medizinwesen“) künftig eine Vielzahl an sensiblen Daten und Dokumenten aus – Ende-zu-Ende-verschlüsselt sowie über Einrichtungs-, System- und Sektorengrenzen hinweg. "Für Krankenhäuser und Klinikverbünde mit ihrem meist heterogenen IT-Umfeld stellt die Einrichtung, Konfiguration und Wartung hunderter KIM-Adressen allerdings eine echte Herausforderung dar", berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender.

Als zugelassener KIM-Anbieter, der auch Praxen mit dem E-Mail-Fachdienst ausstattet, hat das DGN nun eine Lösung entwickelt, mit der Kliniken KIM-Adressen für ihre Mitarbeiter*innen zentral bestellen und verwalten können. Dabei konnte das Unternehmen auch auf seine langjährige Erfahrung als KV-SafeNet-Anbieter im stationären Sektor zurückgreifen, als Teilnehmer an verschiedenen Klinik-Standorten per Netzkopplung über einen webbasieren Authentisierungsdienst vernetzt wurden. Technische Grundlage der damaligen Lösung, die an über 250 Kliniken und Medizinische Versorgungszentren ausgeliefert wurde, war der Kommunikationsrouter DGN GUSbox 19", der auch jetzt wieder zum Einsatz kommt.

Die so genannten KIM-Clientmodule, die ausgehende Nachrichten signieren und verschlüsseln sowie eingehende Nachrichten entschlüsseln und deren Signatur überprüfen, müssen dank der DGN KIM Klinik Appliance nicht mehr aufwändig auf jedem Rechner installiert werden. Stattdessen werden sie innerhalb der Appliance über eine zentrale Management-Oberfläche angelegt, administriert und überwacht.

Mit einer DGN KIM Klinik Appliance lassen sich bis zu 50 Konnektoren mit 300 Mandanten (Betriebsstätten) und über 1.000 KIM-Konten verwalten. "Nachdem wir unsere Lösung in einem großen Klinikverbund umfassend und erfolgreich getestet haben, bieten wir die DGN KIM Klinik Appliance nun flächendeckend an", kündigt Flender an. "Derzeit werden bereits weitere Klinikverbünde mit unserer Lösung ausgestattet."

Vertrieben wird die DGN KIM Klinik Appliance in Kooperation mit der SL.IS Services GmbH, einem zertifizierten IT-Dienstleister mit umfangreicher Expertise im stationären Sektor.

Über das DGN

Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken und Laboren. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS produziert das DGN in seinem Trustcenter qualifizierte elektronische Signaturkarten und EU-weit gültige Zeitstempel für verschiedene Branchen sowie Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) und elektronische Heilberufsausweise (eHBA) für das Gesundheitswesen. In Kooperation mit verschiedenen Praxissoftware-Herstellern bietet der eHealth-Spezialist ein Ausstattungspaket für die Anbindung von Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) an. Zum Portfolio zählt darüber hinaus seit vielen Jahren der Kommunikationsrouter DGN GUSbox, den zahlreiche Praxen und Kliniken für verschiedene Anwendungen einsetzen, z. B. als Download-Manager für PVS-Updates, für die Online-Abrechnung sowie für die digitale Laborbeauftragung.

Über die SL.IS Services GmbH

Die in Nauheim ansässige SL.IS Services GmbH bietet als zertifizierter Dienstleister nach § 75B ABS. 5 SGB V Lösungen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen – insbesondere im fachärztlichen Praxisbetrieb sowie in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Kliniken. Im Fokus steht dabei die Versorgung dieser Einrichtungen mit Ausstattungskomponenten für die Telematikinfrastruktur (TI).

Ansprechpartner für die DGN KIM Klinik Appliance:
Herr Malte Treutner
Tel.: 06152 5108 5050
E-Mail: mail@sichere-praxis-it.de
Web: https://sichere-praxis-it.de/

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Im vernetzten Gesundheitswesen werden vertrauliche Nachrichten und medizinische Dokumente künftig mit dem Kommunikationsdienst KIM sicher ausgetauscht. Sobald das gematik-Zulassungsverfahren erfolgreich abgeschlossen ist, wird das DGN als KIM-Anbieter seine Kunden mit dem E-Mail-Fachdienst in der Telematikinfrastruktur (TI) ausstatten.

 

Sichere E-Mail-Kommunikation

eAU wird mit KIM versendet

Ob elektronische Arztbriefe, Befunde oder Heil- und Kostenpläne: TI-Teilnehmer können mit KIM ("Kommunikation im Medizinwesen") künftig eine Vielzahl an sensiblen Daten und Dokumenten austauschen – Ende-zu-Ende-verschlüsselt sowie über Einrichtungs-, System- und Sektorengrenzen hinweg.

Vertragsärzte und -zahnärzte benötigen den E-Mail-Fachdienst bald auch dazu, um Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen elektronisch an die Krankenkassen zu übermitteln. Nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sind sie ab dem kommenden Jahr zur so genannten eAU verpflichtet.

Feldtest startet in Kürze

Um KIM nutzen zu können, müssen sich Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker und weitere TI-Teilnehmer bei einem von der gematik zugelassenen KIM-Anbieter registrieren. Zum Anbieterkreis zählt künftig auch das DGN: "Der Zulassungsantrag ist bereits gestellt", berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender. "Wir starten in Kürze einen Feldtest und streben bis Ende des Jahres die Zulassung an."

Gemäß gematik-Spezifikation wird KIM in das jeweils bestehende Praxisverwaltungs-, Krankenhausinformations- bzw. Warenwirtschaftssystem integriert, so dass Anwender in ihrer gewohnten Softwareumgebung Daten empfangen und versenden können. Praxen müssen für die Nutzung des Kommunikationsdienstes an die TI angebunden sein und benötigen einen Konnektor mit E-Health-Update. "In Kooperation mit unseren Praxissoftware-Partnern werden wir KIM allen Nutzern unseres TI-Ausstattungspakets anbieten", kündigt Flender an. "Auch im Kliniksektor soll unser KIM-Dienst künftig erhältlich sein."

Ein Muss für KIM: der eHBA

Eine weitere Voraussetzung für den Datenaustausch mit KIM ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA), um Dokumente rechtsverbindlich digital signieren zu können. Berufsgruppenspezifische Ausweise für Ärzte, Zahnärzte und Apotheker bietet das DGN-Tochterunternehmen medisign an.

Das medisign Informations- und Bestellportal ist erreichbar unter: www.ehba.de

Über das DGN

Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Apotheken, Kliniken und Laboren. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Der qualifizierte Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS erstellt in seinem Trustcenter elektronische Signaturkarten und EU-weit gültige Zeitstempel für verschiedene Branchen. Im Auftrag der medisign GmbH produziert das DGN zudem elektronische Heilberufsausweise (eHBA) sowie Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) für das Gesundheitswesen. In Kooperation mit verschiedenen Praxissoftware-Herstellern hat der eHealth-Spezialist rund 12.000 Praxen mit dem DGN TI Paket ausgestattet, das der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) dient.

Zum Portfolio zählt darüber hinaus seit vielen Jahren der Kommunikationsrouter DGN GUSbox, den zahlreiche Praxen und Kliniken für verschiedene Anwendungen einsetzen, z. B. als Download-Manager für PVS-Updates, für die Online-Abrechnung sowie für die digitale Laborbeauftragung. Das Labor Order Entry Modul (LOEM), das in Zusammenarbeit mit dem deutschlandweit tätigen Laborverbund LADR Dr. Kramer & Kollegen entwickelt wurde, läuft als plattformunabhängiger Dienst auf der DGN GUSbox und ist mit jedem Primärsystem nutzbar.

DGN Team KC

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Katja Chalupka Redaktion & Öffentlichkeitsarbeit Niederkasseler Lohweg 185 40547 Düsseldorf
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Nach einem Konfigurationsfehler in der zentralen Telematikinfrastruktur müssen nun mit erheblichem Aufwand auf rund 80.000 Konnektoren aktuelle TSL-Zertifikate eingespielt werden. In den betroffenen Praxen herrscht große Verunsicherung darüber, was genau die TI-Störung ausgelöst hat, wer sie wie behebt und wer die Kosten dafür übernimmt.

IT-Sicherheit

Mit den folgenden FAQ möchte das DGN etwas Licht ins Dunkel bringen – verbunden mit der Forderung, dass in diesem Vorgang für alle Beteiligten mehr Transparenz geschaffen wird.

Häufige Fragen und unsere Antworten darauf

Wie ist die Störung erfolgt?

Die Störung in der zentralen Telematikinfrastruktur (TI) wurde Ende Mai 2020 dadurch ausgelöst, dass nach einem Wechsel des DNS-SEC-Schlüssels die Aktualisierung der von der gematik neu ausgeliefertem TSL (Trusted Service List) ausblieb. Die nicht kommunizierte Änderung des Vertrauensankers führte dazu, dass die Konnektoren dem aktuell gültigen Vertrauensanker nicht mehr vertrauten. Dies wiederum hatte zur Folge, dass der Versichertenstammdatendienst (VSDM) nicht mehr funktionierte.

Betroffen sind alle Konnektoren, die das sichere DNS-SEC-Verfahren verwenden. Dieses zentral verursachte Problem kann leider nur dezentral innerhalb der Arzt- oder Zahnarztpraxis mit dem Aufspielen eines aktuellen TSL-Zertifikats mit dem aktuell gültigen Vertrauensanker gelöst werden.

Kann der Konnektor keine Verbindung mehr zur TI aufbauen?

Der Konnektor kann weiterhin eine Verbindung zum zentralen Netz der TI aufbauen, jedoch können einige Dienste innerhalb der TI nicht oder nur eingeschränkt erreicht werden. Das DGN als Anbieter des DGN TI Pakets (für Arztpraxen) ist damit seinen Verpflichtungen gemäß der abgeschlossenen Verträge zum TI-Zugang nachgekommen.

Das DGN kann als VPN-Zugangsdienstanbieter nicht beeinflussen, wenn in der zentralen TI Dienste ausfallen oder nicht mehr erreichbar sind - aufgrund eines Zertifikats, das ein von der gematik beauftragtes Unternehmen falsch konfiguriert hatte und das von der gematik freigegeben wurde.

Wer hilft Praxen bei der Problembeseitigung?

Für Nutzer des DGN TI-Pakets gilt: Selbstverständlich bietet der PVS-Partner, der vom DGN mit dem 1-Level-Support beauftragt ist, Hilfestellung beim Einspielen des TSL-Zertifikats.

Um die Zertifikatsumstellung so einfach wie möglich zu gestalten, haben die meisten PVS-Partner des DGN in ihren jeweiligen Quartalsupdates eine Funktion integriert, mit deren Hilfe das aktuelle Zertifikat aus der gewohnten Umgebung komfortabel aufgespielt werden kann. Mehr erfahren >

Bis zu welchem Zeitpunkt muss die TSL erneuert werden?

Die TSL hat eine begrenzte Laufzeit von 30 Tagen. Die letzte betroffene TSL wurde mit Datum 19.05.2020 ausgeliefert. Nach den 30 Tagen beginnt eine so genannte Schonfrist (Grace Period). So lange funktioniert der Konnektor noch ohne Einschränkung.

Nach weiteren 30 Tagen gehen die Konnektoren dann in einen kritischen Betriebszustand. Mit Erreichen dieses Betriebszustands können dann auch im Offline-Modus keine elektronischen Gesundheitskarten mehr eingelesen werden. Die Kartenleser sind dann nicht mehr in Betrieb.

Entsteht der Praxis ein finanzieller Schaden?

Die gematik und KBV (als gematik-Gesellschafterin) haben auch öffentlich versichert, das Praxen durch den nicht durchgeführten Versichertenstammdatenabgleich (VSDM) kein Schaden bei der Abrechnung entsteht. Die der Praxis von der KV erstatteten monatlichen Gebühren bleiben unberührt.

Nach den gesetzlichen Vorgaben sind die Krankenkassen verpflichtet, die erforderlichen Kosten für die Ausstattung der Praxen und den laufenden Betrieb zu übernehmen. Somit entsteht auch hier der Praxis kein Schaden durch den Ausfall des VSDM-Dienstes.

Für Zahnarztpraxen dürfte Ähnliches gelten. Weitere Informationen bietet z. B. ein Beitrag der dzw: "Telematikinfrastruktur - Störfall und keinen stört‘s?"

Wer übernimmt die Kosten für das Einspielen des TSL-Zertifikats?

In der TI-Finanzierungsvereinbarung (Anlage 32 BMV-Ä) zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband sind in §3 die Betriebskosten geregelt. Die Praxis erhält demnach Betriebskostenpauschalen, um den TI-Betrieb sicherzustellen. Wen sie damit beauftragt, liegt in ihrem Ermessen. In §4 der Finanzierungsvereinbarung ist geregelt, dass die Praxis für die TI-Anbindung entweder

  • (1) einen professionellen endnutzernahen Dienstleister (DVO) beauftragen oder
  • (2) die TI-Komponenten und Dienstleistungen selbst beschaffen kann.

 

In Fall (2) geht die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der TI-Komponenten auf die Praxis über.

Für das Herunterladen des TSL-Zertifikats über das Internet und dessen Einspielen steht im Rahmen des VPN-Zugangsdienst-Vertrags der telefonische Support der DGN-Partner und des DGN kostenfrei zur Verfügung.

Ein Vor-Ort-Einsatz in der Praxis ist bisher nur selten erforderlich – beispielsweise, wenn die Praxis nicht mehr im Besitz des Konnektor-Passworts ist.

Warum sind nicht alle Konnektoren von der Störung betroffen?

Für das hohe Sicherheitsniveau in der TI wird ein sicheres Verfahren für die Namensauflösung (DNS-SEC) eingesetzt. Dieses ist für die Auflösung von Namen in IP-Adressen notwendig. Alle dabei verwendeten kryptografischen Schlüssel werden auf diesen Vertrauensanker zurückgeführt.

DNS-SEC überprüft die Daten anhand von kryptografisch gesicherten Signaturen, die über die zu schützenden Daten errechnet und zusammen mit den Daten an den Konnektor übertragen werden.

Rund 50.000 von ca. 130.000 Konnektoren haben das DNS-SEC-Verfahren nicht im Einsatz und sind aus diesem Grund auch nicht von der zentralen TSL-Störung betroffen.

Kann die gematik die Kostenfrage überhaupt klären?

Die Aussage "gematik klärt Kostenfrage - Ärzte erhalten keine Rechnung" war in den vergangenen Tagen online bzw. in den Medien (z. B. in den KBV-Praxisnachrichten, in der Ärzte Zeitung) zu lesen. "Kostenregelung für Störungsbehebung sichergestellt" hieß es in einer Pressemitteilung der gematik.

Nach unserer Auffassung haben Aussagen wie diese keinen Bestand: Die Vertragsfreiheit, eines der wichtigsten Grundprinzipien des deutschen Zivilrechts und Ausprägung der Privatautonomie, ist grundrechtlich durch Art. 2 Abs. 1 GG gewährleistet und wird in § 311 Abs. 1 BGB vorausgesetzt. Verträge zu Lasten Dritter sind also im deutschen Recht nicht vorgesehen.

Der IT-Dienstleister vor Ort hat im Regelfall (d. h. wenn kein separater Servicevertrag vorliegt) keine Verpflichtung, für Schäden durch eine falsch konfigurierte TSL aufzukommen, die von der gematik als Betreiberin der TI verursacht wurden, und seine Dienstleistungen auftragslos und kostenlos zu erbringen.

Auch hat die gematik als Betriebsgesellschaft der Telematikinfrastruktur (TI) kein Verfahren mit den VPN-Zugangsdienstanbietern zur Finanzierung abgestimmt, sondern diese ins Benehmen gesetzt. Die gematik kann weder juristisch noch vertraglich die Arztpraxen von evtl. Kosten der Dienstleister vor Ort freistellen – außer sie erteilt einen rechtlich bindenden Auftrag. Die gematik ist verantwortlicher Betreiber der zentralen Dienste und hat keinerlei vertragliche Bindung zu den IT-Dienstleistern vor Ort.

Richtig ist, dass die VPN-Zugangsdienstanbieter im Regelfall unentgeltlichen telefonischen Support oder Support per Fernwartung nach den abgeschlossenen VPN-Verträgen anbieten. Der VPN-Zugangsdienstanbieter hält auch den Vertrag über die VPN-Anbindung an die TI und Konnektor-Wartung mit der Arzt-, Zahnarzt- oder Psychotherapiepraxis. Natürlich hat die Praxis hier eine Mitwirkungspflicht, da das Konnektor-Passwort für das Einspielen der neuen TSL und auch für Konnektor-Updates notwendig ist.

Die Bedienoberfläche des Konnektors ist auch jeder Praxis zugänglich. In der Praxis werden ja auch die jeweiligen Updates für Computer und das Praxisverwaltungssystem (PVS) eigenständig eingespielt, ohne dass IT-Dienstleister vor Ort wäre. Der Dienstleister vor Ort und die Praxis sind also gut beraten, die Kostenfrage vor der Ausführung zu klären. Einen "Persilschein" gibt es hier nicht.

Wer ist der zuständige IT-Dienstleister?

In der aktuellen Berichterstattung werden im Zusammenhang mit der TI-Störung häufig missverständliche bzw. ungenaue Begrifflichkeiten genutzt: der "zuständige IT-Dienstleister" oder der "zuständige IT-Servicepartner".

Laut gematik-Spezifikationen sprechen wir zum einen von "zugelassenen VPN-Zugangsdienstanbietern" (so zum Beispiel das DGN), zum anderen von den "Dienstleistern vor Ort (DVO)" (von der Praxis für die TI-Installation beauftragt).

Um eine Praxis an die Telematikinfrastruktur (TI) anschließen zu können, benötigen Dienstleister vor Ort (DVO) im Übrigen keine Zertifizierung durch die gematik.

s. dazu auch:

Über das DGN

Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Apotheken, Kliniken und Laboren. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Der qualifizierte Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS erstellt in seinem Trustcenter elektronische Signaturkarten und EU-weit gültige Zeitstempel für verschiedene Branchen. Im Auftrag der medisign GmbH produziert das DGN zudem elektronische Heilberufsausweise (eHBA) sowie Praxis- und Institutionsausweise (SMC-B) für das Gesundheitswesen. In Kooperation mit verschiedenen Praxissoftware-Herstellern hat der eHealth-Spezialist rund 12.000 Praxen mit dem DGN TI Paket ausgestattet, das der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) dient. Bereits seit 2005 ist das DGN ein von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zugelassener Anbieter von KV-SafeNet-Anschlüssen und zählen zu den wenigen Providern, deren KV-SafeNet-Betrieb nach ISO/IEC 27001:2015 zertifiziert ist. Der Zugangsrouter DGN GUSbox wird in über 13.000 Praxen und Kliniken für Abrechnung, Organisation und Kommunikation eingesetzt. Seit 2009 betreibt das DGN darüber hinaus den Breitband-KV-Backbone für das sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK).

 

Update am 27.06.2020

DGN Team KC

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Der Vertrauensdiensteanbieter DGN ist ab sofort für das Identifikationsverfahren BehördenIdent zertifiziert. Es richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung – mit dem Ziel, die Beantragung einer qualifizierten elektronischen Signaturkarte zu vereinfachen.

Tastatur mit DGN Signaturkarte

Wer eine qualifizierte Signaturkarte beantragt, muss sich einer Identitätsprüfung unterziehen. Dazu stehen beim DGN verschiedene Verfahren zur Auswahl. Mit dem BehördenIdent können siegelführende Personen die Mitarbeiter in ihrer Behörde oder Kommune selbst identifizieren. Für Antragsteller entfällt somit der Weg in eine Postfiliale (PostIdent) oder ein alternatives Identifikationsverfahren.

Im DGN-Antragsportal wählen Antragsteller in der Rubrik "Identifizierungsverfahren" die Option "BehördenIdent" aus. Die ausgedruckten Antragsunterlagen übergeben sie einer siegelführenden Person der jeweiligen Behörde (z. B. Personal-, Ordnungs-, Einwohnermeldeamt) und lassen sich von dieser anhand des im Antrag angegebenen Ausweisdokumentes (Personal-, Dienstausweis oder Reisepass) identifizieren.

Die siegelführende Person bestätigt die Identität des Antragsstellers mittels einer öffentlichen Urkunde und schickt die unterschriebenen Antragsunterlagen an das DGN Trustcenter. Nach erfolgreicher Prüfung wird die Signaturkarte innerhalb weniger Tage produziert und verschickt.

Weitere Informationen zu den qualifizierten DGN Signaturkarten erhalten Interessenten unter www.dgn.de/blog/signieren-verschluesseln oder per Mail an vertrieb@dgnservice.de. Unter www.dgn.de/bea sind die Karten direkt online bestellbar.

Über das DGN

Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken und Laboren. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS produziert das DGN in seinem Trustcenter zudem qualifizierte elektronische Signaturkarten sowie EU-weit gültige Zeitstempel für alle Branchen.

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Der eHealth-Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) und der Signaturkarten-Anbieter medisign zeigen sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Roll-out der Telematikinfrastruktur: Über 11.000 DGN TI Starterpakete und mehr als 65.000 medisign Praxisausweise (SMC-B) sind bislang über das breite Partner-Netzwerk bestellt worden.
DGN TI Starterpaket

Nachdem der DGN TI Konnektor erst Mitte Dezember 2018 von der gematik zugelassen worden war, konnte die Auslieferung des TI Pakets erst ab Anfang dieses Jahres richtig durchstarten. In den ersten drei Monaten wurden bereits über 5.500 Praxen mit TI-Komponenten ausgestattet. „Angesichts der Vielfalt an Partnern und des viel zu knappen Zeitrahmens für die Installationen vor Ort durch kompetente Techniker ist dies eine enorme logistische Herausforderung für uns“, berichtet Armin Flender, der sowohl beim DGN als auch bei medisign die Geschäfte führt. „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die Praxen, die fristgerecht bei uns bestellt hatten, bis Ende Juni an die TI anzuschließen.“

Das DGN bietet sein TI Starterpaket in Kooperation mit gut 20 Partnern, vor allem Praxissoftware-Herstellern sowie einigen Kliniken, an. „Unser Paket ist auf die Systeme unserer Partner optimal abgestimmt“, erklärt Flender. „Da sich der DGN TI Konnektor um zusätzliche Applikationen modular erweitern lässt, ist er zukunfts- und investitionssicher.“ Nicht automatisch im DGN TI Starterpaket enthalten ist der für die Inbetriebnahme erforderliche Praxisausweis (SMC-B), denn aufgrund des Prüfverfahrens durch die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen müssen Praxen die Ausweise bei einem zugelassenen Vertrauensdiensteanbieter (VDA) selbst beantragen. Dazu zählt auch medisign, ein gemeinsames Tochterunternehmen des DGN und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank.

medisignSMC-BSeit Jahresbeginn ist die Nachfrage nach medisign Praxisausweisen enorm gestiegen. Mehr als 65.000 Karten hat das Unternehmen bereits ausgeliefert – und dabei auch etliche Kliniken ausgestattet. „Wir rechnen insgesamt mit rund 100.000 SMC-B-Bestellungen“, sagt Flender. Wichtig ist, dass beim Installationstermin ein freigeschalteter Praxisausweis vorliegt, da die bestellten TI-Komponenten sonst nicht in Betrieb genommen werden können. Der Ausweis sollte deshalb rechtzeitig, ca. 4 Wochen vor Termin, beantragt werden.

In Kürze wird medisign zudem den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) der zweiten Generation (G2) produzieren, der für die medizinischen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte erforderlich ist. „Wir erwarten die gematik-Zulassung unseres Ausweises im kommenden Quartal“, so Flender. „Bestandskunden können ihren bisherigen eHBA dann innerhalb der Mindestlaufzeit von 24 Monaten kostenfrei gegen einen G2-Ausweis eintauschen, sobald die Praxis einen Konnektor mit Anwendungen für die qualifizierte Signatur im Einsatz hat.“

 

Über das DGN

Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken und Laboren. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS produziert das DGN in seinem Trustcenter qualifizierte elektronische Signaturkarten und Heilberufsausweise (eHBA) sowie EU-weit gültige Zeitstempel. In Kooperation mit verschiedenen Praxissoftware-Herstellern bietet der eHealth-Spezialist ein Ausstattungspaket für die Anbindung von Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) an. Bereits seit 2005 ist das DGN ein von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zugelassener Anbieter von KV-SafeNet-Anschlüssen und zählen zu den wenigen Providern, deren KV-SafeNet-Betrieb nach ISO/IEC 27001:2015 zertifiziert ist. Der Zugangsrouter DGN GUSbox wird in über 13.000 Praxen und Kliniken für Abrechnung, Organisation und Kommunikation eingesetzt. Seit 2009 betreibt das DGN zudem den Breitband-KV-Backbone für das sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK).

 

Über medisign

Die medisign GmbH, kurz medisign, ist mit rund 28.000 elektronischen Heilberufsausweisen, die in der Ärzte- und Zahnärzteschaft zum Einsatz kommen, aktuell der Marktführer für qualifizierte Signaturkarten im Gesundheitswesen. Bundesweit erkennen bereits über 50 Standesorganisationen und Unternehmen der Health-Branche medisign-Ausweise zur sicheren Online-Identifikation ihrer Mitglieder bzw. Kunden an. Das Anwendungsspektrum reicht von der kassen- und privatärztlichen Online-Abrechnung über digitale Muster bis hin zum signierten eArztbrief. Seit 2018 neu im Produktportfolio sind elektronische Praxisausweise (SMC-B) zur sicheren Anbindung von Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI). Der 2004 gegründete Signaturkarten-Anbieter mit Sitz in Düsseldorf ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage der technischen Dienstleistungen des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

 

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Stellungnahme des DGN:

Aus Sicht des IT-Dienstleisters und künftigen VPN-Zugangsdienst-Anbieters Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) sollten die Erstattungspauschalen, die GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bzw. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) für das zweite Quartal 2018 vereinbart haben, auch für die folgenden vier Quartale gelten. Denn nur so bleibt den Praxen ausreichend Zeit, sich bei einem Anbieter ihrer Wahl und ohne finanzielle Verluste an die Telematikinfrastruktur (TI) anzubinden. Und nur so haben die Anbieter selbst eine realistische Chance, die enorme Zahl an Installationen vor Ort fristgerecht umzusetzen. Zudem sollte nicht die Inbetriebnahme der TI-Komponenten, sondern der Zeitpunkt, an dem eine Praxis ihre TI-Anbindung beauftragt, maßgeblich für die Höhe der Erstattungspauschalen sein.

Rund 120.000 Arztpraxen, 50.000 Zahnarztpraxen, 24.000 Psychotherapiepraxen und 2.000 Kliniken in Deutschland gilt es an die TI anzuschließen – eigentlich bis Ende dieses Jahres. Nach Expertenschätzungen haben bis dato jedoch nur knapp 6.000 Praxen die erforderlichen technischen Komponenten installiert. Der wesentliche Grund: Bislang – und dies auch erst seit Ende 2017 – gibt es nur je einen zugelassenen Anbieter für den TI-Konnektor, den VPN-Zugangsdienst, das stationäre e-Health-Kartenterminal und den Praxisausweis (SMC-B). Weitere Anbieter und potenzielle Wettbewerber, darunter auch DGN und medisign, befinden sich noch im Zulassungsprozess und können ihre Komponenten frühestens ab dem zweiten Quartal dieses Jahres anbieten. Angesichts des mangelnden Wettbewerbs empfehlen viele Standesorganisationen den Praxen bislang, mit der Anbindung an die TI erst einmal abzuwarten.

Das Dilemma: Je später sich Praxen an die TI anbinden, desto geringer fallen die Erstattungsbeiträge aus, die der GKV-Spitzenverband und die KBV bzw. KZBV in ihren Finanzierungsvereinbarungen, jeweils zum 1. Juli 2017 in Kraft getreten, festgelegt hatten. Die höchsten Pauschalen hätte es im dritten Quartal 2017 gegeben, doch keine einzige Praxis kam in den Genuss, weil es noch gar keine zugelassenen Komponenten gab. Bleibt es bei den vorgesehenen Pauschalen, werden diese spätestens im dritten Quartal 2018 nicht mehr ausreichen, um die Kosten zu decken, die den Praxen bei der TI-Anbindung entstehen.

Dies entspricht jedoch nicht den Vorgaben des am 1.1.2016 in Kraft getretenen E-Health-Gesetzes, nach denen die Krankenkassen verpflichtet sind, die Kosten für die TI-Erstausstattung der Praxen und den laufenden Betrieb der TI-Anbindung in voller Höhe zu übernehmen. Auch mit der Finanzierungsvereinbarung zwischen KBV und GKV-Spitzenverband ist die Vergütung im dritten Quartal 2018 nicht vereinbar: „Wenn sich neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Marktpreise oder andere signifikante Veränderungen ergeben, nehmen die Vertragspartner umgehend Verhandlungen zur Anpassung dieser Vereinbarung auf.“ (§ 10, 2. Absatz)

So wird zum Beispiel der TI-Konnektor ab dem zweiten Quartal 2018 mit einmalig 1.910,00 Euro, ab dem dritten Quartal 2018 sogar nur noch mit einmalig 720,00 Euro finanziert. Zu diesem Preis wird allerdings überhaupt kein Konnektor, der die im E-Health-Gesetz geforderten Zukunftsanwendungen „elektronischer Medikationsplan“ und „Notfalldatenmanagement“ erfüllt, am Markt erhältlich sein. Beim DGN wird der Konnektor zum Beispiel 1.892,10 Euro* kosten. Den Großteil des Konnektor-Preises müsste eine Praxis im dritten Quartal 2018 folglich selbst aufbringen.

Die Marktpreise haben sich anders entwickelt als zum Zeitpunkt der Finanzierungsvereinbarung vorhergesehen. So ist zum Beispiel die feste Erstattungspauschale für das stationäre Kartenterminal in Höhe von 435,00 Euro überhaupt nicht kostendeckend: Im Rahmen des DGN TI Starterpakets wird das Kartenterminal Ingenico ORGA 6141 online mit 665,21 Euro* berechnet, während der alternativ erhältliche Tastaturkartenleser CHERRY G87-1505 mit 652,12 Euro* zu Buche schlägt.

Nach aktuellem Stand ist ein wettbewerbsorientierter Start der TI frühestens zum zweiten Quartal, eher noch zum dritten Quartal 2018 zu erwarten. Und selbst wenn dann alle Praxen sofort ihre TI-Anbindung beauftragen würden, wäre es unmöglich, die notwendigen Installationen in den Praxen innerhalb dieser Quartale durchzuführen. Denn die dafür erforderliche Anzahl an Dienstleistern vor Ort (DVO) stünde gar nicht zur Verfügung. Realistisch wäre ein Installationszeitraum bis mindestens zum Ende des zweiten Quartals 2019. Insofern wäre es nur gerecht, wenn bis zu diesem Zeitpunkt den Praxen auch dieselben Erstattungsbeiträge zur Verfügung stünden. Die für das zweite Quartal 2018 geltenden Pauschalen sollten also auch für die Quartale 3/18, 4/18, 1/19 und 2/19 gelten.

Wann nach der Beauftragung der TI-Komponenten die Installation vor Ort erfolgt, hängt zum einen von den Produktionskapazitäten der Konnektor- und Kartenterminal-Hersteller, zum anderen von den Kapazitäten der DVO ab. Da die Praxen darauf keinerlei Einfluss haben, wäre es aus DGN-Sicht wesentlich fairer, wenn sich die Höhe der Erstattungspauschalen nicht nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, sondern nach dem Auftragsdatum richtet. Parallel dazu sollte die im E-Health-Gesetz festgeschriebene Frist für das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) verlängert werden: Die Honorarkürzung von einem Prozent sollte erst dann umgesetzt werden, wenn Praxen flächendeckend überhaupt in der Lage sind, sich an die TI anzubinden, frühestens ab dem dritten Quartal 2019.

* Preisangaben inkl. Mehrwertsteuer

Quellen & weitere Informationen:

 

Über das DGN

Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) entwickelt Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken, Laboren und Apotheken. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Bereits seit 2005 ist das DGN ein von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zugelassener Anbieter von KV-SafeNet-Anschlüssen und zählen zu den wenigen Providern, deren KV-SafeNet-Betrieb nach ISO/IEC 27001:2015 zertifiziert ist. Der Zugangsrouter DGN GUSbox wird bereits in über 13.000 Praxen und Kliniken für Abrechnung, Organisation und Kommunikation eingesetzt. Er bietet eine Schnittstelle für die Kommunikationsstandards KV-Connect und SafeMail sowie weitere praxisorientierte Anwendungen. Zudem produziert das DGN als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS in seinem Trustcenter elektronische Heilberufsausweise und qualifizierte Signaturkarten für andere Branchen. Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für anwendungsorientierte Vernetzung und die Realisierung elektronischer Transaktionen – und bildet damit eine sichere Basis für moderne eHealth-Anwendungen.

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conhIT-LogoAuf dem E-Health-Branchentreff conhIT in Berlin präsentieren der IT-Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) und der Signaturkarten-Anbieter medisign gemeinsam ihre Lösungen für die Telematikinfrastruktur (TI). Weiterer Mitaussteller am Stand C-103 in der Halle 2.2 ist das auf Informationssicherheit und Datenschutz spezialisierte Unternehmen procilon IT-Solutions GmbH.

Das DGN wird in Kürze Ausstattungskomponenten für die Anbindung von Praxen an die TI anbieten. Das DGN TI Starterpaket umfasst den DGN TI Konnektor, ein Servicepaket inklusive VPN-Zugangsdienst und Konnektorwartung, wahlweise das stationäre Kartenterminal Ingenico ORGA 6141 online oder den Tastaturkartenleser CHERRY G87-1505 sowie optional das mobile Kartenterminal Ingenico ORGA 930 M online.

„Beim Konnektor und VPN-Zugangsdienst haben wir uns für eine Zusammenarbeit mit der Secunet AG und arvato Bertelsmann entschieden“, berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender. „Diese Komponenten durchlaufen derzeit – ebenso wie der Tastaturkartenleser von CHERRY – den Zulassungsprozess der gematik.“

Praxen können das DGN TI Starterpaket künftig über den Anbieter ihres Praxisverwaltungssystems beziehen. „Das System muss in der Lage sein, mit unserem Konnektor und Kartenterminal zu kommunizieren und deren Schnittstellen anzusprechen“, erklärt Flender. „Deshalb bieten wir unser Paket nur in Kooperation mit PVS-Herstellern und Partnern an.“ Hierzu zählen zum Beispiel die Unternehmen der FREY-Gruppe – also die FREY ADV GmbH (QUINCY), S3 Praxiscomputer GmbH (S3-Win) und InterData Praxiscomputer GmbH (InterARZT) – sowie die T2med GmbH & CO. KG (T2med) und die INDAMED EDV-Entwicklung und -Vertrieb GmbH (MEDICAL OFFICE). Mit weiteren Partnern ist das DGN derzeit in Verhandlungen.

 

Praxisausweis von medisign

Zwingend erforderlich für die Inbetriebnahme des DGN TI Starterpakets ist der elektronische Praxisausweis (SMC-B), der von den Kassenärztlichen Vereinigungen herausgegeben wird. Praxen beantragen ihn bei zugelassenen Anbietern, zu denen in Kürze auch medisign zählen wird. „Nur mit dem Praxisausweis kann sich eine Praxis an der TI authentifizieren und der Konnektor eine Online-Verbindung zur TI herstellen“, erläutert medisign-Geschäftsführer Peter Schlögell. Das Praxispersonal kann mit dem Praxisausweis zudem die Patientendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) auslesen und auf Anwendungen wie das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) zugreifen.

„Der medisign Praxisausweis lässt sich nicht nur mit dem DGN TI Starterpaket, sondern hersteller- und anbieterunabhängig in der TI einsetzen“, betont Schlögell. Die Kosten werden durch die Betriebskostenpauschale (bei Ärzten 23,25 Euro pro Quartal) komplett abgedeckt. „Als bislang einziger Anbieter ermöglichen wir eine quartalsweise Abrechnung, so dass Praxen nicht in Vorleistung gehen müssen“, so Schlögell.

Des Weiteren wird medisign auf der conhIT den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) vorstellen. Für den Zugang zur TI ist er zwar nicht verpflichtend, doch er wird künftig für die medizinischen Anwendungen der TI benötigt. Denn der eHBA ermöglicht die qualifizierte elektronische Signatur, also die rechtsgültige digitale Unterschrift. Herausgeber des eHBA sind die Landesärztekammern, produziert wird er von zugelassenen Anbietern – derzeit ausschließlich medisign.

Hier erhalten Interessenten weitere Informationen zu den TI-Komponenten von DGN und medisign:

Informationen zur conhIT:

 

Über das DGN

Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) entwickelt Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken, Laboren und Apotheken. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Bereits seit 2005 ist das DGN ein von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zugelassener Anbieter von KV-SafeNet-Anschlüssen und zählen zu den wenigen Providern, deren KV-SafeNet-Betrieb nach ISO/IEC 27001:2015 zertifiziert ist. Der Zugangsrouter DGN GUSbox wird bereits in über 13.000 Praxen und Kliniken für Abrechnung, Organisation und Kommunikation eingesetzt. Er bietet eine Schnittstelle für die Kommunikationsstandards KV-Connect und SafeMail sowie weitere praxisorientierte Anwendungen. Zudem produziert das DGN als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS in seinem Trustcenter elektronische Heilberufsausweise und qualifizierte Signaturkarten für andere Branchen. Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für anwendungsorientierte Vernetzung und die Realisierung elektronischer Transaktionen – und bildet damit eine sichere Basis für moderne eHealth-Anwendungen.

 

Über medisign

Die medisign GmbH, kurz medisign, ist mit rund 23.500 aktiven elektronischen Signaturkarten, die in der Ärzte-und Zahnärzteschaft zum Einsatz kommen, der Marktführer im Gesundheitswesen. Bundesweit erkennen bereits über 50 Standesorganisationen und Unternehmen der Health-Branche medisign-Ausweise zur sicheren Online-Identifikation ihrer Mitglieder bzw. Kunden an. Das Anwendungsspektrum reicht von der kassen- und privatärztlichen Online-Abrechnung über das elektronische Laborauftragsformular und weitere digitale Muster bis hin zum signierten eArztbrief. Der 2004 gegründete Signaturkarten-Anbieter mit Sitz in Düsseldorf ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Deutschen Apotheker-und Ärztebank und der DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH und realisiert seine Kartenprodukte auf Grundlage der technischen Dienstleistungen des eIDAS-zertifizierten DGN Trustcenters.

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Das Deutsche Gesundheitsnetz erfüllt die Anforderungen der beiden aktuellen ISO/IEC-Normen 27001:2015 sowie 9001:2015. Im vierten Quartal 2017 hat der Düsseldorfer IT-Dienstleister die jeweiligen Audits für die Re-Zertifizierung erfolgreich absolviert.

DGN Zertifikat ISO 27001Bereits seit 2005 ist das DGN ein durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zugelassener KV-SafeNet-Provider. Im Jahr 2014 hatte das Unternehmen sein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) für den Betrieb der KV-SafeNet-Infrastruktur erstmals gemäß ISO/IEC 27001:2013 zertifizieren lassen. Nachdem die Überprüfungsaudits für die Jahre 2015 und 2016 erfolgreich abgeschlossen wurden, stand 2017 das Erstaudit für die turnusmäßige Re-Zertifizierung gemäß dem Regelwerk ISO/IEC 27001:2015 an. Dieses hat der eHealth-Spezialist im November 2017 erfolgreich absolviert. “Damit zählt das DGN zu den wenigen Providern, deren KV-SafeNet-Betrieb nach ISO/IEC 27001:2015 zertifiziert ist”, berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender.

Das bis 2020 gültige Zertifikat ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für den Weiterbetrieb des Breitband-KV-Backbones, der im vergangenen Jahr neu ausgeschrieben worden war. “Nachdem wir die Infrastruktur im Jahr 2009 aufgebaut und im vergangenen Oktober zum dritten Mal in Folge den Zuschlag erhalten haben, sind wir nun weitere drei Jahre für das technische Management und die Sicherstellung des Betriebs des KV-Backbones verantwortlich”, so Flender weiter. Der KV-Backbone ist das zentrale Element des Sicheren Netzes der KVen (SNK), Deutschlands größtem Gesundheitsnetz für Online-Kommunikation mit mehr als 120.000 angeschlossenen Ärzten und Psychotherapeuten.

DGN Zertifikat ISO 9001

Die Norm ISO/IEC 9001 ist eine weltweit anerkannte Zertifizierung für das Qualitätsmanagement eines Unternehmens und legt fest, wer für welche qualitätsrelevanten Tätigkeiten verantwortlich ist und welche Vorgehensweisen dabei einzuhalten sind. Im Jahr 2007 hatte das DGN die Services zur Absicherung elektronischer Geschäftsprozesse in seinem Trustcenter erstmals nach dieser Norm zertifizieren lassen. Ein Audit im Dezember 2017 hat den Nachweis erbracht, dass der Vertrauensdiensteanbieter (VDA) auch die Forderungen der aktuellen ISO-Norm 9001:2015 erfüllt. Das Zertifikat ist bis Ende November 2019 gültig.

Mehr erfahren über die Zertifizierungen des DGN

 

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Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) entwickelt Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken, Laboren und Apotheken. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Bereits seit 2005 ist das DGN ein von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zugelassener Anbieter von KV-SafeNet-Anschlüssen und zählt zu den wenigen Providern, deren KV-SafeNet-Betrieb nach ISO/IEC 27001:2015 zertifiziert ist. Der Zugangsrouter DGN GUSbox wird bereits in über 12.000 Praxen und Kliniken für Abrechnung, Organisation und Kommunikation eingesetzt. Er bietet eine Schnittstelle für die Kommunikationsstandards KV-Connect und SafeMail sowie weitere praxisorientierte Anwendungen. Zudem produziert das DGN als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS in seinem Trustcenter elektronische Heilberufsausweise und qualifizierte Signaturkarten für andere Branchen. Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für anwendungsorientierte Vernetzung und die Realisierung elektronischer Transaktionen – und bildet damit eine sichere Basis für moderne eHealth-Anwendungen.

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Der IT-Dienstleister und zertifizierte KV-SafeNet-Provider Deutsches Gesundheitsnetz (DGN) wurde von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erneut mit dem Aufbau und Betrieb des Breitband-KV-Backbones beauftragt. “Wir freuen uns sehr, dass wir nun bereits zum dritten Mal in Folge den Zuschlag erhalten haben”, berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender. “Im Jahr 2009 haben wir die Infrastruktur aufgebaut und sind seither für das technische Management sowie die Sicherstellung des Betriebs zuständig.” 

KV-SafeNet-Provider

Der KV-Backbone dient dazu, die KBV und die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sicher und breitbandig untereinander zu vernetzen. Damit ist der KV-Backbone das zentrale Element des Sicheren Netzes der KVen (SNK), Deutschlands größtem Gesundheitsnetz für Online-Kommunikation. Mehr als 120.000 Ärzte und Psychotherapeuten sind bereits daran angeschlossen, um ein breites Spektrum an Anwendungen zu nutzen.

In diesem Jahr wurde die Neuvergabe der breitbandigen Vernetzung zwischen der KBV, den KVen sowie einem externen Rechenzentrumsdienstleister europaweit öffentlich ausgeschrieben. Das DGN, bereits seit 2005 zertifizierter KV-SafeNet-Provider, konnte mit seinem Konzept erneut überzeugen und erhielt den Zuschlag für die kommende Betriebsperiode. Die Laufzeit des neuen Vertrags beträgt drei Jahre.

Bislang ermöglicht das KV-SafeNet die datenschutzgerechte Anbindung von Praxisrechnern an das SNK. Dazu werden die Teilnehmer mit hochverfügbaren VPN-Routern, so genannten KV-SafeNet-Zugangsgeräten, ausgestattet. Über vom Internet abgeschirmte VPN-Tunnel können sie vertrauliche Daten verschlüsselt übermitteln, geschützt miteinander kommunizieren und auf Anwendungen der verschiedenen KVen zugreifen. Mit dem Start der Telematikinfrastruktur erreichen Ärzte und Psychotherapeuten die Anwendungen im SNK künftig auch über den TI-Konnektor.

 

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Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) entwickelt Lösungen für den sicheren und komfortablen Datenaustausch zwischen Praxen, Kliniken, Laboren und Apotheken. Das 1997 gegründete Unternehmen aus Düsseldorf zählt zu den marktführenden IT-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen und ist seit 2005 zertifizierter KV-SafeNet-Provider. Der Zugangsrouter DGN GUSbox wird bereits in über 12.000 Praxen und Kliniken für Abrechnung, Organisation und Kommunikation eingesetzt. Er bietet eine Schnittstelle für die Kommunikationsstandards KV-Connect und SafeMail sowie weitere praxisorientierte Anwendungen. Zudem produziert das DGN als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter (VDA) nach eIDAS in seinem Trustcenter elektronische Heilberufsausweise und qualifizierte Signaturkarten für andere Branchen. Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für anwendungsorientierte Vernetzung und die Realisierung elektronischer Transaktionen – und bildet damit eine sichere Basis für moderne eHealth-Anwendungen.

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