Menu
Menu

Bei EU-Ausschreibungen ist eVergabe jetzt verpflichtend

Seit dem 18. Oktober 2018 sind Vergabestellen und Bieter bei EU-Ausschreibungen dazu verpflichtet, Angebote sowie Zu- und Absagen auf dem elektronischen Weg zu übermitteln. Die DGN Signaturkarte ermöglicht die rechtssichere Teilnahme am so genannten elektronischen Vergabeverfahren, kurz eVergabe.

signieren

Nach einem Bericht der DeutschenHandwerksZeitung machen Aufträge durch die öffentliche Hand rund 12,5 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus. Das entspricht einem Wert von etwa 350 Milliarden Euro pro Jahr. Damit sind Bund, Länder, Kommunen und öffentliche Institutionen die mit Abstand größten und marktmächtigsten Auftraggeber hierzulande. Umso wichtiger ist eine transparente Auftragsvergabe sowie Überprüfungsmöglichkeiten für Bieter, die bei einer Ausschreibung nicht zum Zuge gekommen sind.

Bei größeren Auftragssummen vorgeschrieben

Nach den neuen EU-Vergaberichtlinien, die formal bereits seit 2014 in Kraft sind und schrittweise in nationales Recht umgesetzt werden, sind Vergabeverfahren elektronisch durchzuführen. Heutzutage werden öffentliche Aufträge ohnehin meist elektronisch ausgeschrieben, doch bislang hatte die jeweilige Vergabestelle die Wahl zwischen dem elektronischen und einem herkömmlichen Verfahren. Seit dem 18. Oktober ist die vollständig elektronische Vergabe für alle Vergabestellen im so genannten Oberschwellenbereich hingegen verbindlich vorgeschrieben.

Folgende Schwellenwerte legen fest, wann ein Auftrag überhaupt EU-weit öffentlich ausgeschrieben und somit per eVergabe abgewickelt werden muss:

  • Bauaufträge über 5.548.000,00 Euro
  • Liefer- und Dienstleistungsaufträge über 221.000,00 Euro

Vergabeunterlagen rechtssicher unterzeichnen

Voraussetzung für das eVergabe-Verfahren ist i.d.R. das Vorliegen einer qualifizierten elektronischen Signatur. Dies gilt mitunter auch, wenn die Ausschreibungsunterlagen erstmal nur angefordert werden. Dafür benötigen potenzielle Auftragnehmer eine qualifizierte Signaturkarte wie die des DGN. Damit können sie ihre Angebote rechtsgültig digital unterzeichnen und sicher verschlüsselt dem Empfänger übermitteln. Die verschlüsselte Übermittlung signierter Vergabeunterlagen und Angebote reduziert Übertragungsfehler und Manipulationsmöglichkeiten.

Tipp: Elektronische Signaturen werden nur auf Personen, nicht aber auf Institutionen ausgestellt. Daher ist es ratsam, eine Person für das Zertifikat auszuwählen, die auch zeichnungsberechtigt ist.

Quellen & weitere Informationen

 

Autor: Katja Chalupka

DGN Team KC

Ihre Presse-Ansprechpartnerin

Katja Chalupka

Redaktion & Öffentlichkeitsarbeit
Niederkasseler Lohweg 181-183
40547 Düsseldorf

Tel.: 0211 77008-198
Mobil: 0176 57916671
Fax: 0211 77008-500
E-Mail: presse@dgnservice.de

 

Ansprechpartner für Kunden:
DGN Support-Team