Elektronische Signaturkarten für das Gesundheitswesen

eArztausweis

Elektronische Signaturkarten für Heilberufsangehörige werden derzeit exklusiv von der medisign GmbH angeboten, einer gemeinsamen Tochtergesellschaft der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und des DGN, die je 50 Prozent der Anteile halten. Bereits mehr als 22.000 Signaturkarten hat medisign an Heilberufler und Schlüsselpersonen im Gesundheitswesen ausgeliefert. Die Nutzung teilt sich dabei zu zwei Dritteln auf die Berufsgruppe der Zahnärzte und einem Drittel auf niedergelassene Ärzte auf.

Zertifiziert durch die Körperschaften

Die qualifizierten Signaturkarten von medisign genießen besonderes Vertrauen als berufsgruppenspezifische Arzt- bzw. Zahnarztausweise. Sie sind jeweils zertifiziert durch die maßgebenden Körperschaften und dienen zudem als Sichtausweise nach Landesheilberufsgesetz. In Verbindung mit eigenen Zertifikaten bietet medisign darüber hinaus auch berufsgruppenspezifische Karten mit fortgeschrittener Signatur an.

Bequeme Stapelsignatur

Als intelligente Mikroprozessor-Karten haben alle medisign Signaturkarten die Basis-Anwendungen zur eindeutigen Authentisierung (Login), verbindlichen Identifizierung (Signatur) und sicheren Verschlüsselung bereits integriert. Zusätzlich wird die elektronische TAN-Generierung unterstützt. Die qualifizierten Signaturkarten von medisign verfügen über eine Stapelsignatur-Funktion, mit der sich bis zu 254 Arztbriefe bequem und zeitsparend mit einer einzigen PIN-Eingabe signieren lassen. Die verschiedenen Ausprägungen der medisign Signaturkarten werden allesamt im DGN-Trustcenter produziert.

medisign Signaturkarten im Überblick:

  • medisign eArztausweis (qualifizierte Signatur)
  • elektronischer Ausweis für Zahnärzte (ZOD; qualifizierte Signatur)
  • medisign ePsychotherapeutenausweis (qualifizierte Signatur)
  • medisign Card (fortgeschrittene Signatur)

Weitere Informationen zu den verschiedenen Varianten erhalten Sie unter: www.medisign.de

eArztbrief-Förderung gestartet

Zum Jahresbeginn ist die im E-Health-Gesetz festgeschriebene Förderung des elektronischen Arztbriefs angelaufen. Der Telematik-Zuschlag von 55 Cent pro qualifiziert signiertem eArztbrief wird auf Sender und Empfänger aufgeteilt: Der Sender erhält 28 Cent für das Versenden und der Empfänger 27 Cent für das Empfangen des eArztbriefs. Die Förderung soll der Digitalisierung im Gesundheitswesen weiteren Schwung geben und Ärzte dazu animieren, sich schon einmal mit einem elektronischen Arztausweis (eHBA) auszustatten. Dieser wird spätestens dann zwingend erforderlich sein, wenn mit den Notfalldaten und dem Medikationsplan die ersten medizinischen eGK-Anwendungen an den Start gehen. Laut E-Health-Gesetz soll dies im Januar 2018 der Fall sein.

Nähere Informationen sowie eine Online-Bestellmöglichkeit finden interessierte Praxen unter: www.ehba.de