Arbeitnehmerüberlassung: DGN Signaturkarte sorgt für Rechtssicherheit

DGN Signaturkarte

Zum 1. April 2017 hat sich das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geändert, welches die rechtlichen Voraussetzungen für die Leiharbeit regelt. Eine wesentliche Neuerung ist der elektronische Vertragsschluss zwischen Ver- und Entleiher. Mit der DGN Signaturkarte lassen sich Arbeitnehmerüberlassungsverträge rechtsgültig unterzeichnen.

Zum Hintergrund: Künftig müssen Personaldienstleister und Zeitarbeitsunternehmen sowie deren Kunden, d. h. Entleiher vor Beginn der Arbeitnehmerüberlassung einen Vertrag schließen, der als "Arbeitnehmerüberlassung" zu bezeichnen ist (§ 1 Abs. 1 Satz 5 AÜG). Zudem ist der jeweilige Leiharbeitnehmer vor der Überlassung zu konkretisieren (§ 1 Abs. 1 Satz 6 AÜG). Andernfalls drohen Bußgelder.

Der Abschluss eines Arbeitnehmerüberlassungsvertrages in elektronischer Form ist nur mit einer qualifizierten Signaturkarte möglich. Der Schriftform gem. § 12 Abs. 1 Satz 1 AÜG kommen beide Parteien (Ver- und Entleiher) mit einer qualifizierten Signaturkarte nach. Der elektronische Vertragsabschluss empfiehlt sich vor allem dann, wenn kurzfristig Mitarbeiter zur Verfügung gestellt und Verzögerungen durch den Postversand vermieden werden sollen.

Die qualifizierten Signaturkarten des DGN erfüllen das so genannte Schriftformerfordernis bei Arbeitsnehmerüberlassungsverträgen. Dank komfortabler Expressbestellung sind die Karten auf Wunsch innerhalb weniger Stunden verfügbar. Weitere Informationen zum DGN Signaturkartenangebot, das auf Zeitarbeitsfirmen, Personaldienstleister und deren Kunden zugeschnitten ist, finden Interessenten unter:

www.dgn.de/arbeitnehmerueberlassung

Autor: Steffen Bucksteeg, Katja Chalupka / Datum: 22.05.2017