DGN und KOBIL zeigen mobile App für Laborwerte-Abruf

Mobile App iLDT

Düsseldorf, 18. November 2013

Das Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) hat eine Applikation entwickelt, mit der Ärzte die Laborwerte ihrer Patienten zeitnah und unterwegs über ihr Smartphone abrufen können. Um die Übertragung der sensiblen Daten vor Zugriffen und Manipulationen zu schützen, wurde die Application-Security-Technologie (AST) des IT-Security-Anbieters KOBIL Systems in die Anwendung integriert. Wie der mobile Labordatentransfer mit Hilfe der neuen App "iLDT" funktioniert, demonstrieren die beiden Unternehmen auf der Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf am DGN-Messestand F18 in Halle 15.

Mit iLDT ist der vollautomatische Labordatenabruf über die GUSbox jetzt auch außerhalb der Praxisräume und Sprechzeiten möglich. Die neue App schickt die aktuellen Auswertungen der verschiedenen Labore, mit denen der Arzt zusammenarbeitet, umgehend als Pushnachricht auf dessen Smartphone. "Insbesondere über Laborwerte, die im lebensbedrohlichen Bereich liegen oder auf meldepflichtige Krankheiten hinweisen, muss der Arzt schnellstmöglich informiert werden", sagt DGN-Geschäftsführer Armin Flender. "Dank iLDT ist er jetzt in der Lage, schnell zu reagieren und sofortige Maßnahmen zu ergreifen."

iLDT_Laborwerte

Für jeden Patient werden die untersuchten Laborwerte übersichtlich dargestellt - zum einen als numerischer Wert, zum anderen als farblich markierter Balken im Ampel-System. "Der Arzt sieht so auf einen Blick, welche Werte im roten, d. h. pathologischen Bereich liegen", erklärt Flender. Beim Klick auf den jeweiligen Wert erhält der Arzt zusätzliche Informationen zum untersuchten Parameter. Die Funktion "Patient anrufen" startet den sofortigen Wählvorgang, ohne lange in der Kontaktliste suchen zu müssen. Die mobil abgerufenen Daten werden auf der GUSbox zwischengespeichert, stehen damit auch gleichzeitig im Praxisnetz zur Verfügung und werden automatisch der Patientenakte im Praxisverwaltungssystem zugeordnet. Bis zu neun Labore bzw. Laborgemeinschaften können für den Labordatenabruf hinterlegt werden.

Um die mobile App nutzen zu können, muss sich der Arzt zunächst mit einem vierstelligen Sicherheitscode authentifizieren. "Bei der Digitalisierung vertraulicher Patientendaten hat deren Absicherung oberste Priorität", betont Ismet Koyun, CEO von KOBIL Systems. "Durch die einzigartige Zwei-Faktor-Authentifizierung der KOBIL AST-Technologie wird die Identitätssicherheit ebenso wie die Übertragungssicherheit der LTD-Dateien jederzeit gewährleistet." Die strategische Zusammenarbeit mit dem DGN solle dazu beitragen, das Gesundheitswesen mobiler und gleichzeitig die Daten sicherer zu machen.

Auf der MEDICA, die vom 20. bis 23. November 2013 in Düsseldorf stattfindet, wird die App iLDT am DGN-Messestand F18 in Halle 15 vorgestellt.

Über das DGN
DGN steht für DGN Deutsches Gesundheitsnetz Service GmbH. Das 1997 gegründete Düsseldorfer Unternehmen betreibt heilberufsspezifische Intranet-Plattformen, die unter besonderen Schutzmaßnahmen Praxiscomputer sowie Rechnernetzwerke mit dem Internet verbinden. Bereits 2005 wurde das DGN als KV-SafeNet-Provider zertifiziert und betreibt seit 2009 den Breitband-KV-Backbone, der die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen breitbandig untereinander vernetzt. Seit 2007 ist das DGN zudem ein durch die Bundesnetzagentur akkreditiertes Trustcenter und zählt inzwischen zu den marktführenden Telematik-Dienstleistern im deutschen Gesundheitswesen. Auf Basis modernster Kommunikations- und Sicherheitstechnologien entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für anwendungsorientierte Vernetzung und die Realisierung elektronischer Transaktionen – und bildet damit eine sichere Basis für moderne eHealth-Anwendungen.

Über die KOBIL Systems GmbH
KOBIL steht für sichere Daten, sichere Kommunikation und sichere Authentifikation auf jedem Computer und jedem mobilen Gerät weltweit. Die 1986 gegründete, 120 Personen starke KOBIL Gruppe mit Hauptsitz in Worms ist Pionier in den Bereichen Smart Card, Einmalpasswort (OTP), digitales Zertifikat und Sicherheit auf mobilen Plattformen wie Android, iPhone etc. KOBIL-Produkte sind heute ein Standard für digitale Identität und hochsichere Datentechnologie. Die Entwicklung der Produkte findet ausschließlich in Deutschland statt. In der Entwicklungsabteilung von KOBIL sind 40 Prozent der KOBIL Mitarbeiter tätig. Über 1.5 Mio. KOBIL-mIDentity und über 8 Mio. KOBIL-Chipkartenterminals sind weltweit im Einsatz. Unternehmen wie T-Systems, ZDF, Basler, DATEV, GAD, IBM, Ban Verlag Gruppe, Commerzbank, Sparkassen, Postbank, Migros, UBS, Société Générale, Isbank und auch Homeland Security USA, Bundesnetzagentur und Deutscher Bundestag nutzen KOBIL-Technologien.

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