DALE-UV: Kliniken sollten bald auf KV-SafeNet umstellen
Seit Jahresbeginn benötigen Durchgangsärzte, die ihre Leistungen über die D2D-Plattform mit der gesetzlichen Unfallversicherung abrechnen, einen Zugang zum KV-SafeNet. Die Einwahl über ISDN wurde offiziell zum 1. Januar 2012 abgeschafft. Doch noch immer sind einige Praxen und Kliniken nicht an das sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen angebunden.
Die Umstellung auf das webbasierte Verfahren war nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wegen der zunehmenden Datenmengen insbesondere aus den Krankenhäusern und größeren Praxen notwendig geworden. Moderne DSL-Internet-Anschlüsse ermöglichen eine wesentlich schnellere Datenübertragung als die mittlerweile veraltete ISDN-Technologie.
Um auch den Krankenhäusern die elektronische Abrechnung mit den Unfallversicherungsträgern über KV-SafeNet zu ermöglichen, wurde die KV-SafeNet-Richtlinie entsprechend ergänzt. Damit ist laut KBV nun auch der Austausch von Daten zwischen niedergelassenen Ärzten und ihren Kollegen aus dem stationären Bereich auf geschütztem Weg möglich. Das KV-SafeNet "garantiert höchste Sicherheit für die Nutzung von Online-Anwendungen" und schützt gleichzeitig das Praxis- bzw. Kliniknetz vor unerlaubten Zugriffen aus dem Internet.

Um Kliniken und medizinischen Versorgungszentren den Umstieg auf KV-SafeNet zu erleichtern, hat das DGN als bislang einziger zertifizierter Provider einen Zugangsrouter speziell für größere medizinische Einrichtungen entwickelt: Die GUSbox 19'' ist auf die besonderen IT-Anforderungen von Rechenzentren zugeschnitten und lässt sich dank ihres 19-Zoll-Standardformats problemlos in Serverschränke und Profiracks integrieren. "Rund 50 Krankenhäuser haben den Router bereits erfolgreich im Einsatz", berichtet DGN-Geschäftsführer Armin Flender.
Weitere Informationen/Quellen:
Autor: Katja Chalupka / Datum: 10.01.2012

